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Bild: Max von Thun guckt in die Kamera, hinter ihm steht ein Bücherregal

Max von Thun

Von Film und Fernsehen über Musik bis hin zur Kinder-Literatur - die kreative Bandbreite von Schauspieler Max von Thun ist groß. Seit Kurzem ist der begeisterte Papa eines Sohnes nun auch Pate eines Mädchens in Kenia. Welche Ziele er sonst noch verfolgt, verrät er uns im Interview.

Sie sind nicht nur Schauspieler, sondern auch Musiker und Kinderbuchautor – haben bereits mehrere Bücher für jüngere Mädchen und Jungen geschrieben. Wie ist es dazu gekommen?

Aus Schlafliedern, die ich für meinen Sohn komponierte und aufnahm, um diesen auch in den Schlaf singen zu können - wenn ich beruflich unterwegs war - entstand eher zufällig aus dem Lied des Sternenmanns mein erstes Bilderbuch. Da mein Sohn schon früh ein Mitspracherecht bei den Illustrationen hatte und ich bemerkte, was das bei ihm auslöst, habe ich weitergemacht. Im Alter von 5,6 Jahren begannen wir dann uns gemeinsam Geschichten am Esstisch auszudenken. Mittlerweile haben wir 2 Bücher und 3 Hörspiele zusammen produziert, was mich sehr stolz macht. Wer kann sowas schon mit seinem Kind ausleben. Ein spannendes, kreatives und pädagogisch wertvolles Vater-Sohn-Projekt, das nebenbei vielen Kindern große Freude bereitet. Win Win!

Sie haben eine starke Verbindung zu Ihrem Sohn? Warum ist es wichtig, dass auch Väter im Leben ihrer Kinder von früh auf präsent sind?

Das muss jeder für sich entscheiden. Wer es sich aber zeitlich und finanziell erlauben kann, dem kann ich es nur empfehlen, so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen. Erstens verpasst man nicht all die vielen Entwicklungen, die in jungen Jahren passieren, und zweitens schafft es eine intensive Verbindung, die mir persönlich sehr viel bedeutet.

Was möchten Sie Ihrem Sohn mit auf den Weg geben?

Wie viele Eltern in meinem Umfeld sehe ich gerade eher sorgenvoll in die Zukunft. Daher versuche ich meinem Sohn wichtige Werte wie Empathie, Vernunft, Verstand und Toleranz mit auf den Weg zu geben. Alles Dinge, die seine Generation, meiner Meinung nach, für die Bewältigung anstehender Probleme und Situationen benötigen wird.

Gibt es eine Rolle, die es Ihnen als Schauspieler besonders angetan hat, oder die Sie besonders reizen würde?

Als Schauspieler freut man sich immer, wenn man die Gelegenheit bekommt Wege zu beschreiten, die nicht allzu viel mit dem eigene Leben gemein haben. Historische Rollen und solche, für die man sich optisch verändern darf, machen mir besonders viel Spass. Wahrscheinlich liegt das am Kind in mir, dass sich immer noch gerne verkleidet. Grundsätzlich muss eine Rolle aber einfach fordernd, gut geschrieben und in ein stimmiges Drehbuch eingebettet sein.

Welches Ihrer persönlichen Projekte liegt Ihnen aktuell besonders am Herzen und möchten Sie vorantreiben?

Ich würde gerne unseren ersten Kinder-Roman „Der Sternenmann und das große Abenteuer“ als Kino-Film realisieren. Und dabei gleich die Regie übernehmen. Immerhin habe ich vor über 25 Jahren als Regieassistent beim Film begonnen. Daher würde sich dadurch für mich ein schöner Kreis schließen.

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