Fragen und Antworten
Plan achtet sorgfältig darauf, äußerst umsichtig und effektiv mit den Spendengeldern umzugehen. Paten, Spender und Förderer werden umfassend über die Arbeit des Kinderhilfswerks und die Verwendung der Mittel informiert. Lesen Sie, wie Plan den Erfolg seiner Projekte sicherstellt, wie die Kostenverteilung aussieht und wer die Arbeit von Plan überprüft.Helfen mit Plan
Warum arbeitet Plan mit Patenschaften?
Eine Patenschaft zu übernehmen, bedeutet weit mehr als Geld zu überweisen. Sie bietet neben der wirtschaftlichen Hilfe die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen zu schaffen. Das gegenseitige Briefeschreiben verbindet und zeigt dem Patenkind, seiner Familie und Gemeinde, dass sich die Paten für ihr Leben interessieren. Und mit dem persönlichen Kontakt zum Patenkind wird die Hilfe, die Plan leistet, für Paten sichtbar und nachprüfbar
Die regelmäßigen Zuwendungen der Paten sind eine zuverlässige finanzielle Basis für unsere Arbeit. Sie helfen, Entwicklungsprogramme langfristig zu planen und erfolgreich umzusetzen. Mit den Patenschaftsbeiträgen werden nachhaltige Projekte zur Selbsthilfe finanziert, von denen alle Menschen in der Gemeinde des Patenkindes profitieren. Das schafft Vertrauen und stärkt die Gemeinschaft.
Wofür setzt Plan Patenschaftsbeiträge und Spenden ein?
Mit einer Patenschaft unterstützen Patinnen und Paten nachhaltige Entwicklungsprogramme in 48 Plan-Programmländern. Das Geld fließt in sorgfältig ausgewählte Projekte der Kernarbeitsfelder Gesundheit, Bildung, Lebensumfeld und Einkommen schaffende Maßnahmen. Das Kinderhilfswerk leistet dabei Hilfe zur Selbsthilfe, setzt also immer auf die aktive Teilhabe aller Gemeindemitglieder an den Projekten. Vor allem die Kinder bekommen über Plan eine Stimme.
Wie viel der Spenden kommt in den Programmgebieten an?
Plan Deutschland leitet seit Jahren mindestens 80 Prozent der Patenschaftsbeiträge und Spenden weiter. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat dem Kinderhilfswerk das DZI Spenden-Siegel zuerkannt. Es bestätigt Plan Deutschland geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Spendenwesen.
Von den verbleibenden 20 Prozent der eingenommen Mittel werden die Patenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Spendergewinnung sowie Maßnahmen zur entwicklungspolitischen Bildung finanziert. Ein jährlicher Rechenschaftsbericht gibt Paten und jedem Interessierten Auskunft, wie und für was die Spenden und Patenschaftsbeiträge verwendet wurden.
Wie groß ist der Anteil der Aufwendungen bei Plan Deutschland?
Plan Deutschlands Kostenanteil lag im Finanzjahr 2009 ein weiteres Mal vergleichsweise niedrig bei 18,0 Prozent (Vorjahr: 17,1 Prozent). Die Gesamteinnahmen von 86,8 Millionen Euro wurden folgendermaßen verwendet: 82,0 Prozent der Spendeneinnahmen wurden weitergeleitet. Auf Information, Öffentlichkeitsarbeit und Spendergewinnung fielen 8,4 Prozent, auf Personal und Verwaltung 5,5 Prozent. Für Patenbetreuung und Kommunikation wurden 2,3 Prozent ausgegeben, für die entwicklungspolitische Bildung 1,8 Prozent.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Plan Deutschland für die Spendengewinnung keine freiberuflichen Mitarbeiter beschäftigt und auch keine erfolgsabhängigen Provisionen oder Honorare zahlt.
Was kostet die Patenbetreuung?
Für Patenbetreuung und Kommunikation wurden im Finanzjahr 2009 2,3 Prozent der eingenommenen Spenden ausgegeben. Patenbetreuung ist nicht teuer: Nimmt man die 25 Euro, die ein Pate monatlich zahlt, entfällt dabei auf die Betreuung im deutschen Büro und in den Ländern vor Ort ein Betrag von nicht einmal einem Euro. Und der ist gut angelegt: Das Patenschaftsmodell von Plan sichert nicht nur die Finanzierung von Projekten. Durch den Briefkontakt erfahren Patinnen und Paten, Patenkinder und ihre Familien mehr über ihre jeweiligen Lebensweisen. Nachrichten und Berichte aus den Ländern der Paten oder Patenkinder bekommen ein anderes Gewicht.
Was tut Plan, um neue Paten und Spender zu gewinnen?
Sehr viele Paten sind mit der Arbeit von Plan zufrieden und begeistern Freunde und Bekannte für eine Plan-Patenschaft. Rund 40 Prozent der Paten haben das Kinderhilfswerk bereits weiterempfohlen. Darüber hinaus tragen auch die 141 Aktionsgruppen mit mehr als 920 ehrenamtlich engagierten Paten zu der Bekanntheit von Plan in Deutschland bei. In einer Aktionsgruppe schließen sich Patinnen und Paten zusammen, um sich auszutauschen, über die Arbeit von Plan zu informieren, für Patenschaften und Einzelspenden zu werben, anderen Paten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, gemeinsame Aktionen durchzuführen - kurz: um den Bekanntheitsgrad von Plan in ihrer Region zu erhöhen.
Warum macht Plan Werbung?
Werbung ermöglicht Plan, die ganzheitlichen, langfristig angelegten Programme finanziell abzusichern. Denn nur durch Anzeigen oder andere Maßnahmen erfahren viele Menschen erst, dass es Plan gibt und was die Organisation macht. Das Kinderhilfswerk arbeitet viel mit Freianzeigen, für die es nichts bezahlen muss. Oder es handelt Sozialpreise aus. Das Einholen von Angeboten diverser Anbieter trägt ebenfalls dazu bei, die Kostenbelastung so gering wie möglich zu halten.
Wie werden die Spendengelder verwaltet?
Alle nationalen Plan-Büros, auch das deutsche Büro in Hamburg, verbuchen die eingehenden Spenden und leiten diese monatlich an die Internationale Koordinierungsstelle in Großbritannien weiter. Von hier aus wird das Geld in die Programmländer gegeben. Dies bringt viele Vorteile mit sich: Mit der reduzierten Anzahl von Überweisungen werden die Bankgebühren auf ein Minimum gesenkt. Die zentrale Verwaltung ermöglicht eine effiziente Verteilung der Gelder und fördert Transparenz in der gesamten Organisation. Dies dient der Absicherung gegen mögliche Währungsverluste.
Wer kontrolliert die Arbeit von Plan?
Plan International Deutschland e. V. lässt sich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüfen. Die Organisation hat Plan das DZI Spenden-Siegel verliehen. Dieses steht für geprüfte Transparenz und Wirtschaftlichkeit im Spendenwesen. Plan Deutschland sowie auch die internationale Organisation werden jährlich von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft. Der im März erscheinende Rechenschaftsbericht gibt jedem Paten und Interessierten genaue Auskunft über die Verwendung aller Spenden im zurückliegenden Finanzjahr. Unsere internationale Organisation hat vom International Committee for Fundraising Organisations (ICFO) ein vergleichbares Zertifikat bekommen, wie Plan Deutschland vom DZI.
Wie setzt sich Plan für Transparenz ein?
Offen und nachvollziehbar über die eigene Arbeit zu berichten, das ist das Ziel von Plan Deutschland - zum Beispiel mit seinem Rechenschaftsbericht. Plan Deutschland bekam einen hervorragenden Platz fünf beim Transparenzpreis 2009, der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) unter Spendenorganisationen ausgelobt wurde. Nach dem Urteil von PwC ist bei allen zehn Finalisten dieses Wettbewerbs die Berichterstattung sehr gut. Plan Deutschland nimmt bewusst an diesem Wettbewerb teil, der ein hervorragender Ansatz ist, für mehr Transparenz bei den Spenderorganisationen zu sorgen.
Wie stellt Plan den Erfolg seiner Projekte sicher?
Das Kinderhilfswerk setzt sich immer wieder mit den Erfolgen und Schwierigkeiten seiner Programme und Projekte auseinander, um daraus für die weitere Arbeit zu lernen. Plan verwendet verschiedene Systeme und Instrumente bei der Bewertung seiner Projekte.
Bevor ein Projekt startet, wird genau geschaut, welchen entwicklungspolitischen Zielen es dient und ob sie mit dem Vorhaben auch nachhaltig erreicht werden. Laufende Projekte werden von den Plan-Mitarbeitern sowie den Gemeindemitgliedern stetig überprüft. Ein Komitee des Internationalen Vorstandes setzt sich zweimal pro Jahr mit allen wesentlichen Programmschwerpunkten sowie deren Finanzierung auseinander. Patinnen und Paten erhalten zudem jährlich einen Fortschrittbericht, der sie über die Projekte im Programmgebiet ihres Patenkindes auf dem Laufenden hält.
Warum hat Plan eine Ombudsfrau?
Die Ombudsfrau vermittelt als unabhängige Vertrauensperson der Patinnen und Paten bei Konflikten mit dem Verein, mit Organen oder Mitarbeitern. Über ihre Arbeit berichtet sie regelmäßig dem Vorstand. Außerdem thematisiert sie Fragen von den Paten in eigenen Beiträgen in der Paten-Zeitschrift Plan Post. Gewählt wird die Ombudsfrau von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Angela Breckwoldt-Schmidt ist erreichbar unter der Telefonnummer: 040 / 6116 7273.
Über Plan
Wer ist Plan?
Plan ist als eines der ältesten Kinderhilfswerke in 48 Ländern tätig, unabhängig von Religion und Politik. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von benachteiligten Kindern in Entwicklungsländern dauerhaft zu verbessern. Von den weltweit 1,2 Millionen Kinderpatenschaften der Organisation in Asien, Afrika und Lateinamerika betreut das deutsche Plan-Büro 290.000. Damit erreicht Plan Deutschland in den Projektgebieten mehr als zwei Millionen Menschen.
Was macht Plan?
Plan finanziert nachhaltige und kindorientierte Selbsthilfeprojekte hauptsächlich über Patenschaften, aber auch über Einzelspenden und öffentliche Mittel. Plan leistet keine Zahlungen an einzelne Kinder oder Familien, sondern fördert die Entwicklung der Gemeinden durch ganzheitliche Programme in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Lebensumfeld sowie Einkommen schaffende Maßnahmen. Die Sensibilisierung für die Rechte der Kinder und ihre Umsetzung sind weitere Schwerpunkte. Über 95 Prozent der insgesamt 7.000 Plan-Mitarbeiter sind lokale Kräfte, die in den Gemeinden von rund 60.000 ehrenamtlichen Helfern unterstützt werden.
Wie ist Plan organisiert?
Plan International Deutschland e.V. wurde 1989 als eigenständiger Verein gegründet. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, das Kuratorium und der Vorstand. Alle 35 Mitglieder dieser Gremien sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.
Die Mitgliederversammlung von Plan Deutschland wählt Vorstand und Kuratorium. Sie kontrolliert den Vorstand, genehmigt das Jahresbudget, beschließt Satzungsänderungen und entscheidet über strategische Weichenstellungen. Das Kuratorium besteht derzeit aus 22 ehrenamtlichen Mitgliedern. Diese repräsentieren Plan in vielfältiger Weise und sind "Türöffner" zu wichtigen nationalen Institutionen. Ihre öffentlichen Auftritte sind ein kaum schätzbarer Wert für den Verein.
Der Vorstand ist verantwortlich gegenüber der Mitgliederversammlung. Er berät und entscheidet alle satzungsgemäßen Aufgaben und strategischen Fragen des Vereins.
Die Geschäftsführung setzt die Beschlüsse des Vorstandes um und achtet darauf, die vorgegebenen Aufgaben mit möglichst geringem finanziellem Aufwand zu erfüllen. Die laufenden Geschäfte bei Plan Deutschland obliegen Marianne M. Raven und Andreas Ahrend.
Warum heißt Plan "Plan"?
Die früheste Registrierung von Plan war im April 1937 in England als "Foster Parent’s Scheme for Children in Spain". Gründer war der Engländer John Langdon-Davies. Im Herbst 1939 wurde der Name geändert in "Foster Parent’s Plan for War Children, Inc.", da zu diesem Zeitpunkt schon Flüchtlingskinder aus anderen europäischen Ländern in den Herbergen von Plan in Südfrankreich aufgenommen wurden. In den 50er Jahren begann Plan, die Situation von Kindern in Entwicklungsländern zu verbessern. Deshalb wurde am 4. April 1956 der Name in "Foster Parents Plan, Inc." abgeändert. Seit den 70er Jahren heißen wir offiziell "Plan International". Da die Organisationen in den Geberländern nach und nach hinzukamen und zum Teil abweichende Namen trugen (Deutschland: Plan International Deutschland e.V.; Holland: Foster Parents Plan Nederland; USA: Childreach), machte man sich vor einigen Jahren intensive Gedanken über die „Corporate Identity“ und ließ den Namen "Plan" als internationalen Markennamen registrieren.
Warum engagieren sich Prominente für Plan?
Viele Prominente setzen sich schon seit Jahren ehrenamtlich für Plan ein, weil ihnen das Schicksal von Kindern in Entwicklungsländern sehr am Herzen liegt und sie die Arbeit von Plan überzeugt. Sie helfen mit ihrer Bekanntheit, die Ziele und Kampagnen des Kinderhilfswerks bekannt zu machen. Ulrich Wickert zum Beispiel ist seit 2004 Mitglied des Plan-Kuratoriums und nimmt regelmäßig an den Sitzungen des Gremiums teil. Für den Plan-Werbespot "Die Welt braucht gute Nachrichten" hat er viele Stunden unentgeltlich vor der Kamera gestanden.
Was ist das Besondere an Plan?
Seit der Gründung im Jahr 1937 stehen Kinder im Mittelpunkt der Arbeit von Plan. Das Kinderhilfswerk versetzt Familien und Gemeinden in die Lage, ihre eigene Grundversorgung sicherzustellen. Dabei nehmen die Menschen in den Projektgebieten aktiv an der Planung und Durchführung der Projekte teil. Das fördert ihre Selbstständigkeit und sichert den langfristigen Erfolg der Entwicklungsprogramme.
Plan ist eines der wenigen Kinderhilfswerke weltweit, das Mädchen und Jungen aktiv an den Projekten beteiligt. Seit 1995 fördert Plan die Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Methoden. Daraus ist der Ansatz der kindorientierten Gemeindeentwicklung entstanden. Dieser sieht vor, mit Kindern zu arbeiten und die Gemeinden zu stärken, sich für die Belange und Rechte der Kinder einzusetzen. Im Rahmen von gezielten Aktionen nehmen Mädchen und Jungen darüber hinaus Einfluss auf politische Prozesse in ihrem Umfeld. So wird die Stimme der Kinder und Jugendlichen gehört und sie lernen, sich für ihre Rechte einzusetzen.
Welche Bedeutung hat der interkulturelle Austausch?
Die persönliche Beziehung zwischen Pate und Kind ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Die Kinder treten als Botschafter ihrer Gemeinden auf. Das Interesse der Paten an dem Leben der Kinder fördert die Wertschätzung der Mädchen und Jungen in ihrer Gemeinde, und damit ihr Selbstbewusstsein. Besonders für Mädchen, die in Entwicklungsländern oft benachteiligt werden, ist das wichtig. Zudem ermöglicht die Patenschaft den Einblick in eine andere Kultur und fremde Lebensgewohnheiten. Der Austausch baut eine Brücke zwischen Paten und Gemeinde – über religiöse, politische und kulturelle Grenzen hinweg.
Wie informiert Plan seine Paten und Spender?
Jedes Jahr bekommen Patinnen und Paten einen Fortschrittsbericht, in dem beispielhaft Projekte im Land des Patenkindes beschrieben werden. Im März veröffentlicht Plan Deutschland immer einen Rechenschaftsbericht zum abgelaufenen Finanzjahr. Dieser gibt detailliert Auskunft, wie und für was die Patenschaftsbeiträge und Einzelspenden verwendet wurden. Alle drei Monate erscheint die Spendenzeitschrift Plan Post, in der ausführlich über die Arbeit von Plan berichtet wird. Auch der Internetauftritt von Plan informiert schnell und aktuell über die Arbeit des Kinderhilfswerks - sowohl in den Programmgebieten als auch in Deutschland. Schließlich kann jeder Pate seinem Patenkind einen Besuch abstatten und sich selbst vor Ort von der Arbeit der Organisation überzeugen.
In welchen Bündnissen und Netzwerken engagiert sich Plan?
Plan Deutschland engagiert sich im Rahmen seiner Inlandsarbeit in verschiedenen Bündnissen und Netzwerken. Plan-Partner und die Öffentlichkeit sollen so für Themen der Entwicklungszusammenarbeit sensibilisiert und Politiker für bestimmte Themen eingenommen werden. Gemeinsam können Fragen der Kinderarmut sowie der Missachtung und Verletzung von Kinderrechten aktiv angegangen werden.
VENRO (Verband der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen in Deutschland) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 100 deutschen Nichtregierungsorganisationen. Das Bündnis setzt sich dafür ein, den Stellenwert der Entwicklungspolitik zu erhöhen. 2008 beispielsweise erarbeitete Plan zusammen mit VENRO einen Kodex zu Kinderrechen, um Kinder vor Missbrauch und Ausbeutung in der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu schützen.
Deine Stimme Gegen Armut (Kampagne des VENRO) erinnert die Bundesregierung daran, ihrer Verantwortung nachzukommen, die UN-Millenniumsziele konkret in die Tat umzusetzen. Plan beteiligt sich jedes Jahr an den Aktionen der Kampagne und übergab zusammen mit anderen Unterstützern von "Deine Stimme Gegen Armut" 2007 ihre gesammelten Stimmen an G8-Vertreter der Bundesregierung.
Die Globale Bildungskampagne (GCI) setzt sich dafür ein, dass das Recht der Kinder auf Bildung umgesetzt wird. Eine kostenfreie und gute Grundschulbildung für jedes Kind auf der Welt bis 2015 ist das primäre Ziel. Plan nimmt regelmäßig an Aktionswochen und Medienaktivitäten teil.
Das Aktionsbündnis gegen Aids setzt sich ein für das Menschenrecht auf Leben und Gesundheit. Mit seinen Kampagnen will es das Schweigen über HIV/Aids beenden und kämpft für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die weltweite Aids-Prävention sowie für die Senkung der Kosten für lebenswichtige Medikamente durch die Pharmaindustrie. Das Bündnis hat den Fachkreis Kinder und Aids gegründet, in dem Plan tätig ist. Im September 2008 erscheint eine Publikation, die auf die Situation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam macht, die in einer Welt von HIV und Aids leben. Sie werden oft nicht wahrgenommen, dabei sind sie die Gruppe, die bei der Bekämpfung der Krankheit eine wichtige Rolle spielt. Plans Beitrag in der Broschüre erläutert, wie sich Kinder und Jugendliche an der Aufklärungsarbeit beteiligen.
Die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (NC)will die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannt machen und ihre Durchsetzung voranbringen. Es vertritt gemeinsame Positionen auf nationaler und internationaler Ebene. 2007 nahmen Vertreter der NC an der Podiumsdiskussion von Plans Internationaler Jugendtagung zu Gender und Entwicklung in Berlin teil.
Integra (Deutsches Netzwerk zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung) Durch den Zusammenschluss in einem Netzwerk wollen die einzelnen Organisationen Synergieeffekte und größere Erfolge in ihren Bemühungen für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung erreichen. Beispielsweise, indem sie erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Praktik übernehmen und verbreiten. Plan hatte 2007 den stellvertretenden Vorsitz des Netzwerks inne. (Internetseite ist in Arbeit)
Eine Welt Netzwerk Hamburg ist ein Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg . Er setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller an Technik, Nahrung, Wissen, Gesundheit und politischen Entscheidungen ein. Ziele sind faire Wirtschaft und globales Lernen im Sinne des Eine-Welt-Gedanken.
Aktion Weißes Friedensband, ein Zusammenschluss von Journalisten, fördert Bildung im Eine-Welt-Bereich. Ziel ist es, Kinderrechte zu stärken und Jugendliche dabei zu unterstützen, Aktionen für entwicklungspolitische Themen zu organisieren. Plan unterstützte 2008 die Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten (Aktion Rote Hand) mit Materialien und Aufrufen zur Teilnahme.
Deutsches Bündnis Kindersoldaten informiert über das Thema Kindersoldaten, ruft zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen und betreibt Lobbyarbeit. Plan unterstützte 2008 die Aktion gegen Kindersoldaten (Aktion Rote Hand).
ECPAT Deutschland, ein Netzwerk von 28 Organisationen, ist eine Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. Es setzt sich dafür ein, dass die UN-Kinderrechtskonvention eingehalten wird, Ursachen von Missachtung aufgezeigt und Verstöße mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt werden. Es ist Mitglied von ECPAT International (End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) - einer globalen Kinderrechtsorganisation mit Sitz in Bangkok, Thailand.
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