HIV/Aids in Uganda
In Uganda leben über eine Million Menschen mit HIV und Aids. Über 800.000 Menschen sind bereits an den Folgen der Immunschwäche gestorben. Etwa 20 Prozent aller ugandischen Kinder sind Aidswaisen. Im Plan-Programmgebiet Tororo mit 600.000 Einwohnern leben 30.000 HIV-Infizierte.Das HIV und Aids-Projekt bietet umfassende Maßnahmen zur Eindämmung von HIV und Aids und zur Verbesserung der Lebensqualität Betroffener.
Gesundheitszentrum Mukujju
Plan und seine Partner unterstützen den Aufbau und die Durchführung eines umfassenden Aids-Projekts im Gesundheitszentrum Mukujju im Distrikt Tororo sowie in fünf kleineren Gesundheitseinrichtungen in der Region.
Schutz von Neugeborenen und schwangeren Frauen
Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht ein Programm zum Schutz von Neugeborenen vor einer HIV-Übertragung durch infizierte Mütter. Schwangere Frauen werden frühzeitig auf HIV getestet und beraten, infizierte Schwangere erhalten Medikamente, um die Ansteckungsgefahr für das Ungeborene zu verringern. Neugeborene werden umgehend medikamentös behandelt, damit sie vor einer Ansteckung geschützt werden.
Einbindung der Familienmitglieder
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Einbindung von Vätern und anderen Familien- und Gemeindemitgliedern in das Programm des Gesundheitszentrums. Geschultes Personal führt HIV-Tests durch. In den Gesundheitszentren werden die HIV-Infizierten durch intensive Beratung für medikamentöse Behandlungen und für präventive Maßnahmen gewonnen.
Ernährung, Information, Aufklärung
Zur weiteren Unterstützung erhalten von HIV/Aids betroffene Familien regelmäßig nährstoffreiche Mahlzeiten und Zusatznahrung. Kinderzentren bieten von HIV und Aids betroffenen Kindern und Aidswaisen eine Anlaufstelle. Plan führt außerdem Aufklärungsveranstaltungen durch, in denen die Kinder und ihre Familien lernen, wie sie sich vor dem Virus schützen können.
3.750 Mütter, Kinder und infizierte Angehörige profitieren direkt vom Projekt. Rund 160.000 Gemeindemitgliedern in Tororo steht ein verbesserter und erweiterter Gesundheitsdienst zur Verfügung.
Helfen auch Sie, die Situation der von HIV und Aids Betroffenen zu verbessern.
Bei Mehreinnahmen werden die Spenden für andere dringende Plan-Projekte verwendet.
Hinweis: Dieses Projekt ist die Verlängerung und Erweiterung eines erfolgreichen Vorgängerprojekts. Anfang 2010 wird der Projektansatz auf ein weiteres Programmgebiet in Uganda ausgeweitet. Plan Deutschland wird auch dieses Folge-Projekt unterstützen. Eine Projektinformation zu diesem neuen Projekt wird dann vorliegen.
Den ausführlichen Abschlussbericht des Vorgängerprojekts für Uganda können Sie sich hier ansehen und herunterladen -> Uganda
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