Aktion
Zusammen gegen Genitalverstümmelung
Am 24. September läuft "Wüstenblume" in den Kinos an. Der Film nach der Autobiografie von Waris Dirie erzählt die unglaubliche Geschichte vom Aufstieg eines Nomadenmädchens in Somalia zu einem der bestbezahlten Models der Welt. Der Streifen dokumentiert auch die Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung, gegen die sich Plan im Rahmen seiner Projekte einsetzt.Nach einer Odyssee von Afrika nach London wird Waris (Liya Kebede) von einem Modefotografen entdeckt. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erzählt sie in einem Interview von der grausamen Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung, deren Opfer sie selbst als Mädchen wurde. Seitdem widmet Waris Dirie ihr Leben dem Kampf gegen dieses Ritual.
Plan verurteilt die Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung als schwere Kinder- und Menschenrechtsverletzung. Plan führt Projekte zur Abschaffung dieser Tradition in Partnerschaft mit betroffenen Gemeinden durch. Sie werden dabei unterstützt, traditionelle Einstellungen zu hinterfragen, sich über die Kinderrechte zu informieren und eigene Lösungsvorschläge zu entwickeln, zum Beispiel alternative Initiationsrituale.
Deshalb kooperiert Plan in Deutschland (Kinostart: 24. September) und in Österreich (Kinostart: 9. Oktober) mit dem Verleih des Films "Wüstenblume". In Informationsheften, auf Websites des Films sowie bei Vorführungen und Podiumsdiskussionen wird auf die Projektarbeit von Plan hingewiesen. Unterstützung kommt dabei von den ehrenamtlichen Plan-Aktionsgruppen, die auf die Kooperation und den Film hinweisen werden.
Lesen Sie auch das Interview mit der Regisseurin von "Wüstenblume" Sherry Hormann.




