29.11.2006

Sri Lanka

Überschwemmungen in Sri Lanka

Schwere Regenfälle haben in Sri Lanka Schlammlawinen und Überschwemmungen ausgelöst. Mehrere Häuser in den Plan-Programmgebieten Moneragala und Plantation wurden zerstört.

Situation in Plan-Programmgebieten
Im Plan-Programmgebiet Moneragala im Südosten Sri Lankas haben die Wassermassen in rund zehn Gemeinden Schäden angerichtet. Dabei wurden 96 Häuser stark beschädigt, 13 von ihnen standen in Plan-Gemeinden. Etwa 140 Familien sind obdachlos, ein Mann starb. Die ungewöhnlich starken Niederschläge machten viele Straßen unpassierbar und hinderten in den letzten Tagen zahlreiche Kinder, die Schule zu besuchen. Im Programmgebiet Plantation wurden fünf Häuser von Plan-Familien zerstört.

 

Plan leistet Hilfe vor Ort
Viele der betroffenen Familien wohnen zurzeit bei Verwandten, die übrigen leben in Notunterkünften. Regierungsangehörige haben Lebensmittel und frisches Wasser verteilt. Sie erfassen auch den genauen Umfang der Schäden. Die Mitarbeiter von Plan engagieren sich am Wiederaufbau der 18 zerstörten Häuser in den Plan-Gemeinden und werden in Kürze Schulmaterial für rund 200 Kinder bereitstellen.

 

Keine Ende der Gewalt
Nach erneuten Kämpfen zwischen den tamilischen Rebellen und der srilankischen Armee wächst die Furcht vor einem Wiederausbruch des Bürgerkrieges. Offiziell ist der 2002 geschlossene Waffenstillstand noch in Kraft. Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) streben eine Selbstbestimmung der tamilischen Minderheit im Norden und Osten der mehrheitlich von Singhalesen bewohnten Insel an. Die Regierung in Colombo lehnt dies ab.