Burkina Faso, Sudan
Überschwemmungen auch in Afrika
Starke Regenfälle in der westafrikanischen Sahelzone führen zu heftigen Überschwemmungen und Erdrutschen. In Burkina Faso hat Plan Soforthilfemaßnahmen gestartet. Auch im ostafrikanischen Sudan bleibt die Lage nach tagelangen Regenfällen kritisch. Plan verteilt Nahrungsmittel und Medikamente.
In Burkina Faso verloren nach einem abrupten Wechsel von der Trocken- zur Regenzeit Zehntausende Menschen Hab und Gut. In den Plan-Programmgebieten Sanmatenga und Namentenga in der "North Center"-Region sind durch die starken Niederschläge Häuser und Ernten zerstört.
Nach langer Dürre ist der trockene Boden nicht in der Lage, die plötzlichen Wassermassen aufzunehmen. Die Dürre hatte viele Ernten bereits geschädigt; die Flut hat sie nun zerstört. Die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmit- teln ist in Burkina Faso mittelfristig gefährdet.
Die heftigen Regenfälle haben Erdrutsche ausgelöst – und es regnet weiter. Die Menschen haben Zuflucht auf Hügeln gefunden und erhalten Hilfsgüter per Hubschrauber, zum Beispiel Zelte für die Obdachlosen.
Soforthilfe für Burkina Faso
Plan Burkina Faso hat in Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Organisationen mit der Nothilfe begonnen. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten benötigen die Menschen Latrinen. In den Flüchtlingscamps führt Plan Hygieneschulungen durch. Damit soll der Ausbruch von Krankheiten wie Durchfällen, Malaria oder Cholera verhindert werden.
Kinder und Jugendliche sind besonders von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen. Sie wurden beispielsweise von Angehörigen getrennt oder verloren diese – samt ihres Zuhause. Für die traumatisierten Mädchen und Jungen hat Plan in Flüchtlingscamps Maßnahmen für ihren Schutz sowie psychosoziale Angebote organisiert. Um Spenden für die Nothilfe in Burkina Faso wird gebeten!
Fluten auch im Sudan
Seit Juli sorgen heftige Regenfälle auch im Sudan für Überschwemmungen. Rund 46.000 Häuser wurden zerstört, Hunderttausende Menschen mussten ihre Dörfer verlassen. Zahlreiche Gemeinden in dem ostafrikanischen Land sind von der Außenwelt abgeschnitten.
In Nord- und West-Dafur stehen Flüchtlingscamps unter Wasser. Die Regionen New Halfa in Kassala und Tokar im Bundesstaat Red Sea sind besonders stark betroffen. Die Über- schwemmungen des Nils und anderer Flüsse sind die schwersten seit über 20 Jahren. Meteorologen rechnen mit weiteren Regenfällen. Die Regierung rief den Notstand aus.
Soforthilfe für Sudan
Plan unterstützt die Menschen in den Programmgebieten in Kassala, White Nile und Nord-Kordofan sowie in Dafur im Westen und Juba Lainya im Süden Sudans. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderhilfswerks ermitteln zurzeit die Schäden in den betroffenen Gemeinden und leiteten dann weitere Maßnahmen ein. So werden Trinkwasser und Lebensmittel sowie Zelte und Moskitonetze an bedürftige Familien vergeben. Auch für eine rasche Wiederaufnahme des Schulbetriebs setzt sich das Team vor Ort ein. Um Spenden für die Nothilfe in Sudan wird gebeten!
Spenden für Afrika
Helfen Sie den Kindern und ihren Familien in den afrikanischen Überschwemmungsgebieten! Unterstützen Sie Plans humanitäre Hilfe mit einer Spende:
Plan International Deutschland e.V.
Postbank Hamburg
Konto-Nr. 0001623207
Bankleitzahl 20010020
Stichwort: "Burkina Faso/Flutkatastrophe"
Oder
Stichwort: "Sudan/Flutkatastrophe"
Pateninformation
Zurzeit liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.




