Indonesien, Indien, Sri Lanka, Thailand
Tsunami-Hilfe angekommen
Ein Seebeben im Indischen Ozean löste Weihnachten 2004 eine Flutwelle aus, die die angrenzenden Küstenregionen verwüstete. Zehntausende verloren ihr Leben, ganze Dörfer wurden zerstört. Plan beteiligte sich an der sofort eingeleiteten Nothilfe und engagiert sich im nachhaltigen Wiederaufbau – vor allem mit Unterstützung privater Spenden.Langfristige Zusammenarbeit
Insgesamt 47 Millionen US-Dollar stellte Plan für die Hilfe im Katastrophengebiet bereit, ein Großteil davon aus privaten Spenden. Bis November 2006 kamen davon 29 Millionen US-Dollar in den Projekten an. Plan organisiert seine Programmarbeit langfristig – so auch die Tsunami-Hilfe. Denn mit kurzfristigen Maßnahmen ist den Menschen meist wenig geholfen. So begleitet Plan die Wiederaufbauprojekte bis April 2009. Dazu gehört die kontinuierliche Unterstützung für 350.000 Kinder und ihre Familien in Indien, Indonesien, Sri Lanka und Thailand – Hilfe, die auch durch Spendengelder langfristig gesichert ist.
Projekte unterstützt durch Spenden
Bildung hat für Plan höchste Priorität. So wurden vielerorts Schulen renoviert oder neu gebaut – und dabei speziell die Wünsche der Mädchen und Jungen berücksichtigt. Bis zur Eröffnung der Bauten haben Plan-Teams Unterrichtseinheiten in provisorischen Klassenzimmern oder über spezielle Radiosendungen anbieten können. Mit Unterstützung des Kinderhilfswerks gelang außerdem der Wiederaufbau von Hunderten Häusern, viele wurden ganz neu errichtet.
In den Projekten bekommen Kinder die Chance, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Sie werden beraten und gefördert. Zudem nehmen sie aktiv an der Projektgestaltung teil. Viele von ihnen sind Augenzeugen der Katastrophe geworden und konnten zum Beispiel in selbst hergestellten Filmen ihre Erfahrungen mit dem Tsunami darstellen. Auch die medizinische Versorgung der Betroffenen konnte Plan verbessern, beispielsweise im indonesischen Aceh, wo die Zahl der Magen-Darm-Erkrankungen drastisch verringert wurde.




