Dominikanische Republik, Haiti
Situation nach "Noel" verschärft sich
Sintflutartige Regenfälle haben Teile der Insel Hispaniola überflutet. Die Schäden sind enorm. Zehntausende Menschen mussten in der Dominikanischen Republik in Sicherheit gebracht werden. Plan steht in engem Kontakt mit dem nationalen Katastrophenschutz.Besonders hart getroffen wurde die Dominikanische Republik. Hier gab es Dutzende Tote. Die Regierung hat mittlerweile den Notstand ausgerufen. Vor allem im Süden des Landes sind weite Regionen wegen überfluteter Straßen und zerstörter Brücken nicht erreichbar. Mindestens 39 Gemeinden sind zur Zeit isoliert. Auch in der Hauptstadt Santo Domingo stehen die Straßen unter Wasser. In den vergangenen 24 Stunden fielen teilweise bis zu 40 Zentimeter Regen, durch die bis zu zwei Meter hohe Fluten ausgelöst wurden.
25.000 Menschen obdachlos
Bisherigen Schätzungen zufolge sind mehr als 25.000 Menschen von den Auswirkungen des Tropensturms betroffen. Tausende Familien mussten allein aus den Siedlungen an den Ufern der Flüsse "Yaque del Norte", "Yaque del Sur" und "Yuna" in Notunterkünfte gebracht werden. Acht Dämme sind stark beschädigt und haben zu weiteren Überflutungen geführt. Im gesamten Südwesten gibt es derzeit keinen Strom. Die Ernteschäden werden als sehr hoch eingeschätzt. Viele Menschen haben auch ihr Vieh in den Fluten verloren.
Von den Überschwemmungen sind auch alle Plan-Programmgebiete betroffen. Wegen zerstörter Straßen und Brücken sind sie derzeit nicht erreichbar. Nach bisherigem Stand sind dort jedoch keine Todesfälle in den Plan-Patenfamilien zu beklagen.
Auch Haiti stark betroffen
Auch in Haiti, dem ärmsten Land Amerikas, sind zahlreiche Menschen durch die Fluten ums Leben gekommen. Hier ist vor allem der Südosten des Landes von den anhaltenden Regenfällen betroffen. Tausende Menschen, die an Berghängen oder in Flussnähe wohnen, mussten ihre Häuser verlassen. In der Hauptstadt Port-au-Prince stehen manche Straßen hüfttief unter Wasser.
Zurzeit liegen keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.
Plan beteiligt sich an Soforthilfe
Die Plan-Länderbüros führen in beiden Ländern zur Zeit eine Bestandaufnahme durch und stehen in engem Kontakt mit dem nationalen Katastrophenschutz und dem Roten Kreuz, um schnelle Soforthilfe und Wiederaufbau zu gewährleisten.
Plan bittet um Spenden
Plan hat ein Spendenkonto für die Hilfe in den betroffenen Gebieten in der Dominikanischen Republik eingerichtet und bittet um Unterstützung. Spenden Sie jetzt online oder per Überweisung auf folgendes Konto:
Plan International Deutschland e.V.
Konto 061 281 202
Deutsche Bank: BLZ 200 700 00
Stichwort "Karibik Soforthilfe"
Spendeninformation
Sollte es zu Mehreinnahmen kommen, werden wir diese für andere dringende Nothilfe-Projekte verwenden. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig. Bis 100 Euro erkennt das Finanzamt die Kopie des Überweisungsträgers oder Ihren Kontoauszug als Spendenbeleg an.




