03.02.2010

Peru

Schwere Überschwemmungen in Cusco

Nach den massiven Regenfällen in Cusco wurde die Region von der Regierung in Peru zum Notstandsgebiet erklärt. Plan leitete erste Nothilfemaßnahmen ein.

Mehrere Tage Dauerregen in Peru führten in der vergangenen Woche zu schweren Überschwemmungen in Cusco. Insgesamt elf der 13 Bezirke in Cusco sind betroffen. Schlammlawinen blockieren die Straßen. Mehrere Tausend Hektar Land und über 2.000 Häuser sowie die Infrastruktur der Region wurden zerstört. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben. Die Regierung von Peru erklärte Cusco zum Notstandsgebiet. 

 

Touristen evakuiert

Auch mehrere historische Gebäude aus der Inkazeit wurden beschädigt. Die Eisenbahnstrecke, die Machu Picchu mit Cusco verbindet, ist immer noch blockiert. Etwa 2.000 "gestrandete" Touristen wurden in der Zwischenzeit mit Armee-Hubschraubern evakuiert.

 

Nothilfe für betroffene Familien

Plan ist Mitglied des nationalen Krisenmanagement, das nun 25 mobile Gesundheitseinheiten sowie 40 Psychologen in die betroffenen Gebiete entsendet. Derzeit bereitet Plan die Verteilung von Lebensmitteln an betroffene Familien und die Bereitstellung von Decken und Kleidung für Kleinkinder und Schwangere in den Notunterkünften vor. Außerdem prüft Plan die Errichtung von kinderfreundlichen Rückzugsräumen.

 

Paten-Besuche in dieser Region sind vorrübergehend nicht möglich.
 

Mit einer Spende für den Nothilfe-Fonds können Sie konkrete Unterstützung für Menschen in Not leisten. Die Spenden finanzieren weltweit Soforthilfemaßnahmen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie dieser.
 

 

 

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