26.05.2010

Guatemala

Schutz für die Jüngsten

Mit rund 120.000 Euro fördert das Auswärtige Amt für die Bundesrepublik Deutschland ein Plan-Projekt zur Katastrophenvorsorge in Guatemala. Das 18-monatige Vorhaben wurde in den Provinzen Escuintla und Santa Rosa aufgenommen.

Erdbeben, vor allem aber Wirbelstürmen und Überschwemmungen richten immer wieder schwere Schäden in dem mittelamerikanischen Land an. Allein durch die Folgen von Hurrikan Stan waren im Oktober 2005 rund 130.000 Menschen in Guatemala betroffen. Der Sturm hat gezeigt, wie schlecht die Bevölkerung und die Verwaltung auf Naturkatastrophen vorbereitet sind.

 

Notfallausrüstungen für 23 Schulzentren

Hier setzt das Plan-Projekt an: Gezielt werden auf Gemeinde- und Kreisebene Kapazitäten zum Schutz der Menschen vor Naturkatastrophen aufbaut. Zum Beispiel erhalten 23 Schulzentren Notfallausrüstungen und Erste-Hilfe-Sets, um vor allem Kindern im Katastrophenfall effektiv helfen zu können. Die Mädchen und Jungen werden geschult, wie sie im Notfall reagieren sollten. Komitees organisieren im Katastrophenfall den Schutz der Kinder. Plan koordiniert diese Maßnahmen mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der deutschen Botschaft.

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