23.07.2007

Peru

Plan leistet Nothilfe in Cusco

Durch einen massiven Kälteeinbruch ist die Bevölkerung weiter Teile Perus in eine akute Notlage geraten. Plan hat 200.000 US-Dollar für die Soforthilfe bereitgestellt.

Südamerika erlebt den kältesten Winter seit langem. In Peru riefen die Behörden angesichts der außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse in 14 der 24 Provinzen den Notstand aus. Über 200.000 Menschen – vor allem die Kinder in den teilweise über 3.000 Meter hoch gelegenen Gebirgsorten – leiden unter Temperaturen von bis zu minus 23 Grad Celsius. Der Kälteeinbruch hat zahlreiche Opfer gefordert, etwa 6.300 Personen sind an einer Lungenentzündung erkrankt. Meteorologen rechnen bis September mit anhaltend schlechtem Wetter.

 

Vor Kälte schützen
Plan hat umgehend Hilfsmaßnahmen eingeleitet. In 95 von der Kälte besonders stark betroffenen Gemeinden rund um Cusco wurden Decken, Ponchos, Mützen und Socken an alle Familien verteilt. Zeitgleich startete Plan eine Radiokampagne, mit der die Andenbewohner vor sinkenden Temperaturen gewarnt und über nötige Schutzmaßnahmen und Hilfsangebote informiert werden. Schulen erhielten die Erlaubnis, später mit dem Unterricht zu beginnen. Denn in den Morgenstunden ist die Kälte noch besonders stark.

 

Mit einer Spende für den Nothilfe-Fonds können Sie konkrete Unterstützung für Menschen in Not leisten. Die Spenden finanzieren weltweit Soforthilfemaßnahmen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie dieser.

 

 

 

AddThis Social Bookmark Button