27.07.2011

Kenia, Äthiopien, Südsudan

Plan hilft über 1,5 Millionen Kindern und Müttern

Heute veranstaltet die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft in Nairobi eine Geberkonferenz zur Dürre in Ostafrika. Plan hofft auf konkrete Zusagen für die Hungernden und unterstützt in den kommenden Monaten mehr als 1,5 Millionen Kinder und Mütter in Kenia, Äthiopien und Südsudan.

Am heutigen Mittwoch veranstaltet die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in Nairobi eine internationale Geberkonferenz zur Dürre in Ostafrika. Es sollen bis zu 1,1 Milliarden Euro für die Hungernden gesammelt werden.

 

Plan hofft nach der Krisensitzung in Rom auf konkrete Zusagen. Das Kinderhilfswerk unterstützt in den kommenden Monaten mehr als 1,5 Millionen Kinder und Mütter in Kenia, Äthiopien und Südsudan mit Wasser, Medikamenten und vitaminreicher Nahrung. Auch Saatgut, Nutztiere und Dünger werden an Familien verteilt.

 

Kinder sind mangelernährt
Gezahegn Kebede, Plan-Regionalleiter in Nairobi, warnt: "Auch außerhalb der Flüchtlingscamps herrscht Not. Viele Kinder in ländlichen Gebieten werden sterben, wenn wir nicht schnell etwas unternehmen. Im Norden Kenias ist jedes dritte Kind unterernährt, viele Mädchen und Jungen leiden an Infektionen wie Masern oder Lungenentzündungen. In den kalten Nächten hüten sie die verbliebenen Tiere, auf der Suche nach Wasser gehen sie oft 20 Kilometer oder mehr. Deshalb weitet Plan seine Nothilfe in Kenia auf Bezirke wie Samburu und Kitui aus, in denen bisher keine Organisation tätig ist. Wir unterstützen Gesundheitszentren und Schulen, wo die Kleinen und ihre Mütter etwas zu essen erhalten und schnell medizinisch versorgt werden."

 

Dürre, Inflation und Bürgerkrieg
Zwölf Millionen Menschen leiden in Ostafrika unter den Folgen der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren. Felder vertrocknen, Viehherden verenden. Steigende Lebensmittelpreise und bewaffnete Konflikte in Somalia verschärfen die Not. Täglich treffen weitere Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland in den Nachbarländern Äthiopien, Kenia und Südsudan ein. Doch auch dort haben viele Familien ihre Lebensgrundlage verloren, es fehlt an Nahrung, sauberem Wasser und medizinischer Hilfe. Mehr als zwei Millionen Kinder in den Notgebieten sind mangelernährt.

 

Die Nahrungsmittelkrise in allen drei Ländern könnte sich in den nächsten Monaten verschlimmern, falls kein Regen fällt und die Ernten gering ausfallen. Plan engagiert sich seit Jahren in Äthiopien und Kenia sehr erfolgreich mit Entwicklungsprogrammen, Südsudan ist das jüngste Partnerland des Kinderhilfswerks. In den drei Nationen bestehen enge Kontakte zu lokalen Organisationen und Behörden, was die Hilfseinsätze entscheidend erleichtert.

 

Plan bittet um Spenden für seine Hilfe in Ostafrika:
 

Plan International Deutschland e.V.
Konto: 0001623207
Postbank, BLZ 200 100 20
Stichwort: "
Dürre Ostafrika

 
Oder spenden Sie ganz einfach online.*

 

Natürlich können Sie auch durch die Übernahme einer Patenschaft in Südsudan, Kenia oder Äthiopien die Lebensumstände von Kindern in den betroffenen Gebieten der Hungersnot verbessern helfen.

 

Lesen Sie auch die bewegenden Berichte von Plan-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Plan-Blog Weltgeschichten.

 
Pateninformation
Zurzeit liegen uns auch keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.

 

* Sollte es zu Mehreinnahmen kommen, werden diese Mittel für andere, dringende Nothilfe-Projekte verwendet.

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