Niger
Plan hilft Hungernden
Im westafrikanischen Land Niger verschärft sich die Nahrungskrise. Über sieben Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, dazu zählen 300.000 Kinder unter fünf Jahren. Plan hat mehr als 200.000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt.Nach ausgebliebenen Regenfällen und drei schlechten Ernten in Folge sind in Niger über sieben Millionen Menschen - knapp die Hälfte der Bevölkerung - von einer Hungersnot bedroht. Allein 300.000 Kinder unter fünf Jahren sind durch akute Unterernährung gefährdet. Plan leitete umgehend Hilfsmaßnahmen ein. Bereits im Mai wurden so Lebensmittel an über 73.000 Personen in 118 Dörfern des Programmgebiets Tillaberi verteilt.
Einsatz in Niger
Ende Juli hat das Plan-Team vor Ort noch einmal 27.415 Familien in Tillaberi und 6.689 Familien im Programmgebiet Dosso mit Nahrung versorgt. Dafür wurden 2.476 Tonnen Mais aus dem benachbarten Benin beschafft. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen stellte 1.000 Tonnen Getreide und Bohnen zur Verfügung.
Die durchschnittlich siebenköpfigen Familien erhielten je 100 Kilogramm Nahrung. Mehr als 200.000 Menschen - vor allem Familien mit Kleinkindern, schwangeren und stillenden Müttern – wurden so von Plan mit Lebensmitteln versorgt.
Hunger bekämpfen
Parallel zu dieser Soforthilfe schult Plan Gemeindemitglieder in dem westafrikanischen Land darin, Unterernährung zu erkennen und zu verhindern sowie besonders widerstandsfähige Getreidesorten anzubauen. Mikrofinanzprojekte und der Aufbau von Saatgutbanken ergänzen das Programm.
Nothilfe-Fonds
Um in Fällen wie diesen schnell helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Daraus werden Mittel für humanitäre Maßnahmen bereit gestellt. Bei Mehreinnahmen werden die Spenden für andere dringende Nothilfe-Projekte verwendet.
Pateninformation
Zurzeit liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.




