Bangladesch
Opfer des Zyklons "Sidr" brauchen Hilfe
Erst nach und nach wird klar, welche Zerstörungen der Zyklon "Sidr" in den südlichen Küstenregionen Bangladeschs angerichtet hat. Der Wirbelsturm hinterließ eine Spur der Verwüstung. Plan bittet um Spenden für Soforthilfe in den am schlimmsten betroffenen Regionen.Offiziellen Angaben zufolge starben über 2.000 Menschen durch den Wirbelsturm. Und die Zahl dürfte Experten zufolge noch erheblich steigen, da der Zugang zu vielen Inseln derzeit noch gar nicht möglich ist. Plan-Programmgebiete sind nicht betroffen.
Arme Menschen stehen vor dem Nichts
Besonders große Zerstörungen gibt es in den Küstendistrikten Bagerhat, Barguna, Patuakhali, Pirojpur, Barisan und Jhalakathi. Hundertausende Menschen sind obdachlos. Der Zyklon riss Wohnhäuser, Schulen und Regierungsgebäude einfach nieder, entwurzelte Bäume und versenkte zahlreiche Fischerboote. Straßen sind unpassierbar, kurz vor der Ernte stehende Reisfelder zerstört, und unzähliges Nutzvieh ertrank in den Fluten. Arme Bevölkerungsgruppen stehen vor dem Nichts.
Kinder und Frauen besonders stark betroffen
Plan Bangladesch wird zusammen mit lokalen Hilfsorganisationen in den drei am schlimmsten zerstörten Regionen Barisal, Barguna und Patuakhali Soforthilfe leisten. Dort traf der Zyklon mit voller Wucht auf das Festland. Unterstützung benötigen vor allem Kinder und Frauen, denn viele Todesopfer waren Kinder. Zudem sind zahlreiche Mädchen und Jungen durch den Tod ihrer Eltern Waisen geworden. Bis Mitte Februar sollen Trinkwasser, Nahrungsmittel und Medikamente bereit gestellt werden.
Plan bittet um Spenden
Plan hat ein Spendenkonto für die Hilfe in den betroffenen Gebieten eingerichtet und bittet um Ihre Unterstützung. Sollte es zu Mehreinnahmen kommen, werden wir diese für andere dringende Nothilfe-Projekte verwenden.
Spenden Sie jetzt online oder per Überweisung auf folgendes Konto:
Plan International Deutschland e.V.
Konto 061 281 202
Deutsche Bank: BLZ 200 700 00
Stichwort Sidr Zyklon / Nothilfe-Fonds
Ganz Bangladesch liegt in der Schwemmlandebene der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna sowie deren Mündungsdelta. Weite Teile des Landes liegen nur knapp unter dem Meeresspiegel. Das tief liegende Land wird regelmäßig von Stürmen und Überschwemmungen heimgesucht.




