08.05.2009

Brasilien

Nothilfe für Flutopfer im Bundesstaat Maranhao

Wochenlange Regenfälle haben ganze Landstriche im Nordosten Brasiliens unter Wasser gesetzt. Mehr als 140.000 Menschen sind betroffen. Plan hat 100.000 US-Dollar für Nothilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

Seit drei Wochen regnet es ununterbrochen im Nordosten Brasiliens. Besonders betroffen sind die Menschen in dem sehr armen Bundesstaat Maranhão. Allein in den Plan-Programmgebieten wurden mehr als 50.000 Menschen obdachlos. Die Wassermassen haben Flüsse über die Ufer treten lassen und Flussbänke zerstört. Ernten, Nutztiere und Häuser sind verloren. Viele Menschen mussten Zuflucht in Notunterkünften suchen.


100.000 US-Dollar für Nothilfe
Ein Plan-Team sondiert zurzeit die Lage in den Plan-Programmgebieten São Luis und Codo und berät über einen Einsatz mit den lokalen Katastrophenschutzbehörden. Plan hat 100.000 US-Dollar für Nothilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt, um die Flutopfer mit wichtigen Hilfsgütern wie Nahrungsmitteln, Medizin und Hygieneartikel versorgen zu können. Zudem werden Hygiene-Workshops mit Kindern und Erwachsenen durchgeführt, denn zahlreiche Menschen leiden bereits an durch verunreinigtes Wasser hervorgerufene Krankheiten wie Durchfall und auch an Atemwegserkrankungen.



Sollten uns konkrete Informationen zu Patenkindern und ihren Familien vorliegen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Nach derzeitigem Stand der Dinge sind alle Patenkinder und ihre Familien wohlauf.


Nothilfe-Fonds ermöglicht Hilfe
Um in Fällen wie diesen schnell und unbürokratisch helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Sie können online dafür spenden.

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