Osttimor
Nach Unruhen in Osttimor – Kinderhilfswerk Plan hilft Flüchtlingen
Seit Mai halten Unruhen die Bevölkerung Osttimors in Atem. Nun ist Regierungschef Mari Alkatiri zurückgetreten.Der Politiker hatte hunderte Soldaten entlassen, Teile der Streitkräfte der südostasiatischen Republik hatte daraufhin eine Rebellion begonnen. In Folge dessen wurden auch Privathäuser und Geschäfte gebrandschatzt. Viele Bürger flohen aus den umkämpften Gebieten des kleinen Pazifikstaates. Allein in der Hauptstadt Dili haben 70.000 Menschen Zuflucht in Notunterkünften gefunden.
Hilfe für Flüchtlinge
Plan hat die Verantwortung für 11 Flüchtlingslager übernommen. Das Kinderhilfswerk vergibt dort Lebensmittel, Hygieneartikel und Decken, baut eine Wasserversorgung auf und hat Zelte bereitgestellt. Zudem kümmern sich Plan-Teams um die Sicherheit der Kinder in den Camps – ihnen droht zum Beispiel Gefahr durch gewalttätige Demonstranten. In Kooperation mit Partnerorganisationen hat Plan auch Spiel- und Lernstätten eingerichtet.
Plan ist seit 2000 in Osttimor aktiv. Patenschaften vermittelt das Kinderhilfswerk bislang nicht in diesem Land. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist der Aufbau von Zentren zur Betreuung von Kleinkindern. Zudem werden Jugendprogramme und Lehrerfortbildungen angeboten.



