Kenia
Nach der Dürre kam der Sturzregen
In Ostafrika leiden Millionen Menschen unter den Folgen der Dürre. Die Felder sind vertrocknet, viele Viehherden verendet. Im Südwesten Kenias entleeren sich nun stundenlange, heftige Wolkenbrüche. Ein Bericht auf dem Plan-Blog "Weltgeschichten" beschreibt die Situation.
Nach dem Ausfall mehrerer Regenzeiten und Missernten kämpfen die Menschen im Südwesten Kenias ums Überleben. Eine jahrelange Dürre hat die Ernten in dem ostafrikanischen Land vernichtet, sämtliche Vorräte sind aufgebraucht und unzählige Rinder verendet. Seit Mitte November regnet es nun plötzlich stundenlang in der Region.
Exstenzen bedroht
Trotz des heftigen Regens dauern die Folgen der Dürre an. Die durch das Wetterphänomen El Niño ausgelösten heftigen Niederschläge verwandelten die völlig ausgetrockneten Böden in Schlammlawinen. Der Sturzregen kann von den ausgedörrten Sandboden nicht aufgenommen werden und verdunstet. Auf dem Plan-Blog "Weltgeschichten" beschreibt Bauer Utungo Mbitti im Gespräch mit Mitarbeiter Alf Berg, warum der Regen zu spät kommt.
Hilfe für Hungernde in Kenia
Plan verteilt Lebensmittel und Saatgut an die bedürftigen Familien. Um die Ernährungslage langfristig zu verbessern, wird Plan die Familien mit ertragreicherem Saatgut und landwirtschaftlichen Geräten unterstützen.
Plan hat ein Spendenkonto für seine Hilfe in Ostafrika eingerichtet und bittet um Unterstützung:
Plan International Deutschland e.V.
Konto: 0001 623 207
Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20
Stichwort: Ostafrika / Katastrophenhilfe
Oder spenden Sie einfach online.
Zurzeit liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder ihre Familien von der Nahrungskrise betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.




