Bolivien
"La Niña" verursacht Überschwemmungen
Seit November regnet es in Bolivien. Die durch das Wetterphänomen "La Niña" hervorgerufenen starken Regenfälle haben Überschwemmungen und Erdrutsche im ganzen Land ausgelöst. Zehntausende Familien sind davon betroffen. Plan ruft zu Spenden auf.Der anhaltende Regen hat mehrere Flüsse über die Ufer treten lassen, vor allem im Norden des Landes. Viele Straßen sind unpassierbar, zahlreiche Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. 49 Menschen starben. Der bolivianische Präsident Evo Morales rief bereits am 22. Januar den Notstand für das Land aus. Da viele Ernten zerstört wurden, könnten Lebensmittel in den nächsten Monaten knapp werden. Durch das verunreinigte Wasser sind bereits 13.000 Menschen akut an Durchfall erkrankt. Zudem wird der Ausbruch von Malaria, Dengue sowie anderen Krankheiten befürchtet.
Plan-Programmgebiete
In den Plan-Programmgebieten sind insgesamt mehrere Tausend Familien betroffen oder gefährdet. Es wurden jedoch bisher keine Todesfälle vermeldet. Plan Bolivien ist in Kontakt mit dem nationalen Katastrophenschutz und anderen Hilfsorganisationen.
Die Regenfälle, die Ende November begannen, sollen nach Angaben von Meteorologen noch bis März anhalten. Ausgelöst wurden sie durch das Klimaphänomen "La Niña". Im Gegensatz zu "El Niño", bei dem sich das Oberflächenwasser im Pazifik erwärmt, bewirkt "La Niña" eine Abkühlung der Wassermassen. Diese verstärkt die jeweilige Wettersituation und bringt Bolivien wie auch anderen Hochandenländern derzeit vermehrt Regen.
Plan bittet um Spenden
Plan hat ein Spendenkonto für die Hilfe in den betroffenen Gebieten eingerichtet und bittet um Unterstützung. Spenden Sie jetzt online.




