Deutschland
Konferenz zum Millenniumsziel "Grundbildung für alle"
Im Vorfeld des nächsten UN-Gipfels in New York bringt die Konferenz "Versprochen und gebrochen" internationale und deutsche Experten in Berlin zusammen. Sie diskutieren über die Rolle von Grundbildung als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung.
Auf der Weltarmutskonferenz der Vereinten Nationen (UN) vom 20. bis 22. September in New York wird die Bildung in den Entwicklungsländern erneut Thema sein. Dann soll ein kritischer Blick auf die im Jahr 2000 vereinbarten Millenniums-Entwicklungsziele geworfen werden, zu denen auch zählt, bis 2015 jedem Kind weltweit einen gebührenfreien Schulbesuch zu ermöglichen.
Konferenz in Berlin
Die Konferenz "Versprochen und gebrochen – Scheitert das UN-Millenniumsziel "Grundbildung für alle" an der Finanzierung?" soll vorab klären, welche Rolle Grundbildung als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung hat. Die Veranstaltung wird gemeinsam von dem Bündnis Globale Bildungskampagne, dem auch Plan angehört, Unicef Deutschland und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin organisiert.
Konferenz "Versprochen und gebrochen"
8. September 2010, ab 12:30 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, Berlin
Hauptrednerinnen werden Evelyne Herfkens, die Beauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Koordination der Millenniumskampagne und Changu Mannathoko, leitende Beraterin der UNICEF-Bildungsprogramme sein. Anschließend diskutieren Assibi Napoe (Global Campaign for Education), Carol Bellamy, (Fast Track Initiative), die Bundestagsabgeordnete Karin Roth und Dr. Manfred Konukiewitz (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Zudem wird Dr. Reinhard Hermle sein neues Papier zum deutschen Beitrag zu den Bildungszielen vorstellen.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Das Programm und die Anmeldung zur Konferenz finden Sie hier.




