25.11.2011

Philippinen

Kinder-Klimalotsen im Einsatz

Während Vertreter aus über 200 Ländern ab Montag beim UN-Klimagipfel um ein rechtsverbindliches Klimaschutzabkommen ringen, bedrohen die Auswirkungen des Klimawandels längst sehr konkret das Leben vieler Menschen. Plan hilft ihnen, sich wirksam vor Katastrophen zu schützen.

Philippinische Mädchen und Jungen auf den Camotes Inseln forsten in ihrer Freizeit Tausende Mangroven auf, die Wind und Wellen brechen und CO2 absorbieren. Sie messen den Grundwasserstand auf ihrem Schulgelände, proben Evakuierungen für den Fall von Überschwemmungen und bewachen ihre Meeresnationalparks.


"Kinder sind die Entscheidungsträger von morgen"
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Plan-Geschäftsführerin Maike Röttger: "Nichts macht mehr Mut, als zu sehen, dass sich Kinder und Jugendliche nach gezielten Trainings so großartig engagieren und soviel über ihre Umwelt wissen. Sie wollen nicht länger Opfer von Naturkatastrophen sein, sondern aktiv in Schutzmaßnahmen einbezogen werden. Plan fördert dies, denn Kinder und Jugendliche sind die Entscheidungsträger von morgen, und sie haben ein Recht darauf, beteiligt zu werden."


Angepasste Notfallpläne 
In 48 Dörfern auf den Camotes Inseln hat Plan Katastrophenvorsorgetrainings durchgeführt. Für jedes Dorf wurde ein angepasster Notfallplan entworfen. Lehrer und Schüler in 72 Schulen wurden darin trainiert, einfache Frühwarnsysteme zu bedienen, Evakuierungen zu proben und Erste-Hilfe-Maßnahmen zu erlernen. 24 Kinderrechtsgruppen entwickelten Aktionspläne, säubern ihre Küsten von Müll, forsten Mangroven und Wälder wieder auf und klären mit selbst erstellten Videos über die Folgen des Klimawandels auf. Bis 2015 sollen zwei Millionen einheimische Bäume gepflanzt werden. 

 

Sehen Sie Kurzfilme über die engagierten Kinder-Klimaschützer auf den Camotes Inseln.

 

Bilderstrecke zu den Klimaschutzaktivitäten auf den Camotes Inseln.

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