16.01.2008

Mosambik, Sambia, Simbabwe

Hochwasser im südlichen Afrika

Nach tagelangen Regenfällen sind zahlreiche Menschen in Mosambik, Sambia und Simbabwe durch Überschwemmungen ums Leben gekommen, viele Familien sind obdachlos. Die Lage in den Plan-Programmgebieten im Süden Afrikas ist unter Kontrolle.

Überschwemmungen in Mosambik

Heftige Niederschläge haben die Pegel der Flüsse Buzi, Púngué, Save und Sambesi in Mosambik stark ansteigen lassen. Im Zentrum des Landes sind etliche Straßen überflutet, Dörfer isoliert. Allein in den Bezirken Mutarara (Provinz Tete) und Chinde (Provinz Zambesia) mussten mehr als 5.000 Menschen in höher gelegene Gebiete gebracht werden. Das Plan-Programmgebiet Inhambane im Südosten des Landes ist nicht vom Hochwasser bedroht.

 

Hohe Wasserstände in Sambia
In Sambia sind nach außerordentlich starken Regenfällen Häuser, Brücken und Straßen durch Überschwemmungen zerstört worden. Schätzungen zufolge haben etwa 800 Personen in öffentlichen Gebäuden oder Zelten Unterkunft gefunden. Betroffen ist vor allem die Süd-Provinz mit den Bezirken Mazabuka, Monze, Siavonga und Sinazongwe. Aus den 13 Partnergemeinden im Plan-Programmgebiet Mazabuka werden keine größeren Schäden berichtet.

 

Große Schäden in Simbabwe
Auch in Simbabwe sind die Niederschläge seit Beginn der Regenzeit im November sehr stark. Vor allem der Norden des afrikanischen Landes ist vom Hochwasser betroffen. Laut dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sind 8.300 Menschen obdachlos und leben zurzeit in Notunterkünften. In den Plan-Programmgebieten Chipinge und Chiredzi im Osten Simbabwes sind etliche Maisfelder zerstört worden. Mitarbeiter des Kinderhilfswerks beteiligen sich an den Nothilfemaßnahmen in der Region und versorgen von den Fluten betroffene Familien mit Nahrungsmitteln.

 

Nothilfe-Fonds
Um schnell in Fällen wie diesen helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Daraus werden Mittel für humanitäre Maßnahmen bereit gestellt.

 

 

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