30.10.2008

Honduras

Hilfe nach Überschwemmungen

Lang anhaltende schwere Regenfälle haben Teile von Honduras unter Wasser gesetzt und Erdrutsche ausgelöst. Mehr als 200.000 Menschen sind betroffen, vor allem im Westen. Plan bereitet Nothilfemaßnahmen vor.

Die westlichen Provinzen des mittelameri-kanischen Landes sind besonders stark getroffen. 30.000 Häuser wurden durch Schlammlawinen und Überflutungen zerstört, darunter auch viele Schulen. Zahlreiche Straßen und Brücken sind unpassierbar, Felder wurden überschwemmt. Meteorologen sagen weitere Regenfälle für die Provinzen Lempira, Santa Barbara und Copan vorher. Staatschef Manuel Zelaya rief den landesweiten Notstand aus.

 

Auch Familien in den Plan-Programmgebieten sind betroffen. Nach Informationen von Plan Honduras sind die Patenkinder und ihre Familien jedoch bei guter Gesundheit. Plan steht mit lokalen und internationalen Organisationen in Kontakt, um Hilfsmaßnahmen vorzubereiten.

 

Hilfe für Flutopfer in Corquin und Lapaera
In Corquin hat das Kinderhilfswerk zusammen mit dem Bildungsministerium begonnen, 161 Kinder und ihre Familien mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen und provisorischen Unterricht für die Mädchen und Jungen zu organisieren. Die Kinder werden zudem psychosozial betreut. In Lapaera betreut Plan derzeit über hundert Menschen, die in provisorischen Behausungen leben müssen.

 

In allen Programm-Gebieten wird Plan zusätzliche Nahrung für Kinder unter fünf Jahren, Schwangere sowie stillende Mütter bereitstellen. Geplant sind auch Schutzräume für Kinder sowie Unterricht in provisorischen Schulen. Zudem hilft Plan den Betroffenen, durch die Überflutungen verloren gegangene Ausweispapiere zurück zu bekommen.

 

Nothilfe-Fonds

Um schnell in Fällen wie diesen helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Daraus werden Mittel für humanitäre Maßnahmen bereit gestellt.

 

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