05.10.2007

Nicaragua

Hilfe nach Hurrikan "Felix" greift

Einen Monat nach dem Wirbelsturm "Felix" in Nicaragua hat Plan 320.000 US-Dollar Soforthilfe bereit gestellt und Hilfspakete an 2.000 Menschen verteilt. In der Hafenstadt Puerta Cabezas wird zudem eine neues Programmgebiet eingerichtet.

Vor einem Monat ist Hurrikan "Felix" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde über den Nordosten Nicaraguas hinweggefegt. Besonders hart getroffen wurde die für die Region wichtige Hafenstadt Puerto Cabezas 5.000 Häuser stürzten ein, Zehntausende Menschen wurden obdachlos.

 

Unmittelbar nach der Katastrophe begann Plan, den betroffenen Menschen zu helfen. Nach Beratungen mit der nicaraguanischen Regierung und örtlichen Behörden verteilten Mitarbeiter  in zwölf Gemeinden von Puerto Cabezas Hilfsgüter. Insgesamt 2.000 Menschen zwischen Puerto Cabezas und Waspam bekamen jeweils drei Pakete. Diese enthielten Lebensmittel, Plastikplanen, Taschenlampen, Batterien, Decken, Matratzen, Kochgeschirr und Moskitonetze. Insgesamt 320.000 US-Dollar wurden für die Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

 

Neues Programmgebiet geplant

Plan wird in Puerto Cabezas zudem ein neues Programmgebiet eröffnen. Im Laufe des kommenden Jahres sollen in der Hafenstadt auch Patenschaften übernommen werden können. Geplant ist, in zwölf Gemeinden von Puerto Cabezas Schulen wiederauf- und neuzubauen. In Boom Sirpi, Kuakwil und Yuluntingni sind die Schulen bereits wieder funktionstüchtig. 330 Grundschüler können deshalb ab dem 8. Oktober wieder den Unterricht besuchen.

 

Inzwischen hat die Regierung den Notstand in den von „Felix“ betroffenen Gebieten wieder aufgehoben. Der Wirbelsturm hatte besonders die tiefer gelegenen Stadtviertel von Puerto Cabezas überflutet. Über 5.000 Häuser waren zerstört worden. Die Infrastruktur brach völlig zusammen.

 

Seit 1994 führt Plan Projekte in Nicaragua durch, an denen mittlerweile rund 26.110 Patenkinder, deren Familien und Gemeinden  teilhaben.

 

 

 

AddThis Social Bookmark Button