15.02.2010

Peru

Hilfe für Überschwemmungsopfer

Starke Regenfälle haben in den Regionen Cusco und Apurimac die Flüsse über die Ufer steigen lassen. Die Überschwemmungen lösten Erdrutsche aus, die viele Häuser, Straßen und Brücken zerstörten. Sauberes Trinkwasser ist knapp – Plan kümmert sich insbesondere um betroffene Kinder.

Nach Angaben der peruanischen Regierung haben rund 7.000 Menschen ihr Hab und Gut sowie rund 4.500 sogar ihr Haus verloren. Insgesamt 27.000 Familien sind direkt oder indirekt von den Folgen der Regenfälle betroffen. Allein die Gemeinde Huacarpay wurde komplett überschwemmt; die Einwohner haben alles verloren.

 

Anfang Februar kam es im Plan-Programm- gebiet Zurite zu einem schweren Erdrutsch. Plan Peru teilte mit, dass niemand verletzt wurde, weil die Menschen zuvor in sichere Unterkünfte außerhalb der Gefahrenzone gebracht werden konnten.

 

Hilfe im Überschwemmungsgebiet
Die Überschwemmungen haben Brunnen und andere Wasserquellen verunreinigt – Trinkwasser ist im Katastrophengebiet knapp. Plan koordiniert den Aufbau von Wassertanks und hilft insbesondere Mädchen und Jungen.

 

Fünf Wassertanks entstehen über Plan in Huacarpay und sechs in Zurite. Parallel informiert Plan Kinder und Familien über die Einhaltung von Hygienemaßnahmen, um den Ausbruch von Krankheiten zu vermeiden. Ein Spezialist von Plan Kolumbien arbeitet mit den Behörden von Lucre zusammen, um dort die Möglichkeit einer provi- sorischen Wasserversorgung in den Notunterkünften abzustimmen. Plan-Teams bereiten zudem psycho-soziale Betreuungsangebote für Kinder in den Notunterkünften vor.

 

Plan hat in Huacarpay und Zurite 500 Notpakete vergeben. Diese enthalten warme Kleidung sowie Utensilien für die Versorgung von Babys und Kindern bis zu zwöf Jahren. Über Plan wurden in Zurite 3.500 Meter Plastikplanen an die Menschen in den Notunterkünften verteilt. Die dortigen Zeltstätten sind nach anhalten Niederschlägen stark durchgeweicht – mit den Planen sollen sie wetterfest gemacht werden.

 

Nothilfe für betroffene Familien
Plan ist Mitglied des nationalen Krisenmanagements, das mobile Gesundheitseinheiten sowie Psychologen in die betroffenen Gebiete entsendet. Zurzeit liegen uns keine Informationen vor, dass Patenkinder oder ihre Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.

 

Mit einer Spende für den Nothilfe-Fonds können Sie konkrete Unterstützung für Menschen in Not leisten. Die Spenden finanzieren weltweit Soforthilfemaßnahmen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie dieser.

 

 

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