El Salvador
Erdrutsche fordern zahlreiche Opfer
Hurrikan "Ida" fegte mit starkem Regen über El Salvador und ließ Flüsse über die Ufer treten. 140 Menschen kamen durch Erdrutsche ums Leben, viele Menschen werden noch vermisst. Plan versorgt die obdachlosen Familien in seinen Programmgebieten La Libertad und San Salvador.
Ausläufer des Wirbelsturms "Ida" sowie ein tropisches Tief vom Pazifik überzogen das mittelamerikanische El Salvador am vergangenen Wochenende mit heftigen Regenfällen. Niederschläge von 350 Millimetern pro Quadratmeter an nur einem Tag lösten Schlammlawinen aus, die ganze Viertel und Dörfer unter sich begruben. Unzählige Gebäude und Brücken wurden zerstört, mehr als 13.500 Menschen verloren ihr Zuhause.
Notstand in El Salvador
Staatspräsident Mauricio Funes rief den nationalen Notstand aus und bat um internationale Hilfe für sein Land. Das Parlament verkündete am Montagabend eine dreitägige Staatstrauer in Gedenken an die Opfer des zerstörerischen Hurrikans.
In der Hauptstadt San Salvador und den Provinzen San Vicente, La Libertad, La Paz und Cuscatlán richteten die Überschwemmungen und Erdrutsche besonders große Schäden an. Im Landesinneren sind etliche Gebiete noch von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungskräfte räumen die verschütteten Straßen und versuchen die Wasser- und Stromversorgung wiederherzustellen.
Plan hilft Opfern
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Plan leiteten umgehend Hilfsmaßnahmen ein und brachten die obdachlosen Menschen in Schulen und Gemeindezentren. Dort werden diese vom Plan-Team mit Matratzen, Decken, Nahrung, Wasser, Medikamenten und Hygienepaketen versorgt. Dank kontinuierlicher Schulungen im Katastrophenschutz beteiligten sich auch die Jugendkomitees von Plan an den Evakuierungen. Ihre schnelle Hilfe sorgte dafür, dass das Leben zahlreicher Menschen in den Partnergemeinden gerettet werden konnte.
Nothilfe-Fonds ermöglicht Hilfe
Um in Fällen wie diesen schnell und unbürokratisch helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Sie können online dafür spenden.
Zurzeit liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder ihre Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.




