20.01.2010

Haiti

Helfen mit Wiederaufbau-Patenschaft

Viele Menschen spenden für die Nothilfe in Haiti. Doch wie geht es nach der Erstversorgung der Erdbebenopfer weiter? Was kann für eine nachhaltige Entwicklung des Karibikstaates getan werden? Plan hat ein umfassendes Hilfsprogramm in Haiti gestartet und bittet, die Kinder und ihre Familien auch mittel- und langfristig über eine Wiederaufbau-Patenschaft zu unterstützen.

Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland, erklärt: "Seit dem Erdbeben haben uns täglich zahlreiche Menschen angerufen, die eine Patenschaft für ein Mädchen oder einen Jungen in Haiti übernehmen möchten. Diese Solidarität hat uns sehr berührt.

 

Da wir zurzeit keine neuen Kinder-Patenschaften für unsere haitianischen Partnergemeinden vermitteln können, bitten wir die Anrufer, eine "Wiederaufbau-Patenschaft" für Haiti zu übernehmen. Sie unterstützen zunächst unsere humanitäre Hilfe vor Ort. Doch sobald die Kommunikation auf der Insel wieder reibungslos funktioniert, senden wir den Paten Unterlagen für eine "Kinder-Patenschaft" zu und wandeln die "Wiederaufbau-Patenschaft" um. Die Spender werden so zu Paten der ersten Stunde nach dem Erdbeben und engagieren sich für eine nachhaltige Entwicklung des Karibikstaates."

 

Die Patenbetreuung des Kinderhilfswerks Plan beantwortet weitere Fragen zur "Wiederaufbau-Patenschaft" für Haiti gern telefonisch: (040) 611 40-230 oder per E-Mail.

 

Selbstverständlich können Sie die Nothilfe von Plan auch mit einer Spende unterstützen:

 

Plan International Deutschland e.V.
Postbank Hamburg
Konto-Nr. 0001623207
Bankleitzahl 20010020
Stichwort "Haiti/Katastrophenhilfe"

 

Oder spenden Sie einfach online.

 

Sollte es zu Mehreinnahmen kommen, werden diese für andere dringend erforderliche Nothilfe-Projekte verwenden.

 

Langjährige Erfahrung vor Ort
Plan ist seit 1973 in Haiti tätig. 143 lokale Mitarbeiter betreuen Entwicklungsprogramme in rund 100 Partnergemeinden für mehr als 150.000 Familien. Die Büros in Port-au-Prince, Croix-des-Bouquets und Jacmel wurden durch die Erdstöße stark beschädigt und Mitarbeiter verletzt. Dennoch hat das lokale Plan-Team ein umfangreiches Hilfsprogramm für die Nothilfe und den Wiederaufbau gestartet.

 

 




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