Guinea
Generalstreik in Guinea-Bissau
Die politische Situation in Guinea-Bissau ist angespannt. In der letzten Woche streikten die Staatsangestellten des westafrikanischen Landes, ein Generalstreik ist angekündigt. Die Arbeit in den Plan-Gemeinden wird unter Beachtung der nötigen Sicherheitsvorkehrungen fortgeführt.Schulen zurzeit geschlossen
Politische Unruhen legen vor allem das Leben in der Hauptstadt Bissau, in der ein Drittel der 1,2 Millionen Einwohner leben, seit Ende November lahm. Die Gründe dafür sind nicht eindeutig, belasten aber die Zusammenarbeit zwischen Weltbank und Regierung. Auslöser der Streiks sind nicht gezahlte Gehälter für die Angestellten im öffentlichen Dienst. Als Folge bleiben die staatlichen Schulen zurzeit geschlossen, obwohl das Schuljahr gerade erst begonnen hat.
Situation in Plan-Gemeinden
Die Lage im Plan-Programmgebiet Bafata im Osten des Landes ist ruhig. Plan führt seit 1995 Projekte in Guinea-Bissau durch, von denen mittlerweile rund 12.500 Patenkinder und ihre Familien profitieren. Die Projekte wenden sich der Trinkwasserversorgung und der Gesundheitsvorsorge zu. Auch während des Bürgerkriegs in den Jahren 1998/99 blieb Plan im Land, leistete Nothilfe und führte eine Impfkampagne durch.



