Kamerun
Freiwillige Helfer im Einsatz gegen Cholera
Die Zahl der an Cholera Erkrankten steigt weiter. Mittlerweile sind fast 8.000 Menschen infiziert, die Kranheitsfälle wurden in neun von zehn Regionen gemeldet. Kamerun befindet sich im Kampf gegen die oftmals tödlich verlaufende Krankheit.Die Region Centre in Kamerun ist mit mehr als 2.558 gemeldeten Cholerafällen am Stärksten betroffen, obwohl dank der Anstrengungen von Plan die Zahl der Neuinfizierungen mittlerweile wieder sinkt. Zur Unterstützung gegen die Ausbreitung der Krankheit bildet Plan freiwillige Gesundheitshelfer in den sieben Regionen, Centre, South West, North West, West, Littoral, North and Far North, in denen Plan tätig ist, aus. Die 512 Helfer gehen in den Gemeinden von Tür zu Tür, um die Familien über Cholera aufzuklären sowie Wasseraufbereitungstabletten und Reinigungsmittel zu verteilen. Bei dieser Gelegenheit wird der Gesundheitszustand der Anwohner notiert, um Veränderungen schnell feststellen zu können. Bei Verdachtsfällen werden die Kinder und Erwachsenen zur Behandlung an Krankenstationen weiter verwiesen.
Die Kinder- und Jugendgruppen von Plan geben die überlebenswichtigen Informationen über die Krankheit an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, Freunde und Familienangehörige weiter, indem sie Sketche über Cholera und wie man sich schützen kann aufführen.
Unterstützung für die Kliniken
An die bis über ihre Grenzen ausgelasteten Kliniken in der Region Centre lieferte Plan medizinische Ausstattung. Dazu gehören 20.000 Spritzen, 5.000 Infusionen, 1.000 Katheter, 2.400 Elektrolytlösungen und 528 Glukoseeinheiten sowie rund 700.000 Päckchen Oraler Rehydration Salze für alle 10 Regionen des Landes.
"Dieser Ausbruch kam schleichend. Die Abwehrreaktionen von denen, die besonders anfällig für diese Krankheit sind, nämlich kleine Kinder unter fünf Jahren und Frauen, sind gering", berichtet Plan Kameruns Länderdirektor Famari Barro. "Plans Programme in der Region basieren auf sauberem, trinkbarem Wasser und einem guten hygienischen und sanitären Umfeld, um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern."
Nothilfe-Fonds
Die Nothilfe und Hygienemaßnahmen in Kamerun zur Bekämpfung der Cholera finanziert Plan Deutschland aus dem Nothilfe-Fonds. Plan arbeitet vor Ort eng mit den anderen Hilfsorganisationen und dem Gesundheitsministerium zusammen.
Spenden für den Nothilfe-Fonds:
Plan International Deutschland e.V.
Deutsche Bank
Konto-Nr. 061281202
Bankleitzahl 200 700 00
Stichwort "Nothilfe"
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Pateninformation
Zurzeit liegen uns keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.
* Eine SMS kostet 5 Euro plus die normale Transportgebühr, die Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter für das Versenden einer SMS bezahlen. Die Abrechnung erfolgt über Ihren Mobilfunkanbieter. Davon gehen 4,83 Euro direkt an Plan. 17 Cent gehen an die spendino GmbH für die Abwicklung und Abrechnung der SMS-Spenden.




