09.11.2007

Dominikanische Republik

Hilfe für die Flutopfer angelaufen

Nach den schweren Überschwemmungen der letzten Wochen hat Plan begonnen, in seinen Programmgebieten Hilfsgüter an die betroffenen Menschen zu vergeben. Impf- und Gesundheitsstationen wurden eingerichtet. Plan bittet um weitere Spenden für die Flutopfer.

  

Im Südwesten der Dominikanischen Republik, in den Programmgebieten Azua und Barahona, werden derzeit 1.130 Familien von Plan mit Matratzen, Decken, Moskitonetzen sowie einem Lebensmittelpaket ausgestattet. Auch in Juan de la Managua ist die Hilfe angelaufen. Dort wurden ebenfalls Hilfsgüter und Lebensmittel vergeben sowie eine Impfstation und drei Gesundheitsstationen eingerichtet, über die bislang mehrere Hundert Familien und Kinder mit Medikamenten versorgt werden konnten.

 

Über 20.000 Menschen in Notunterkünften
Insgesamt ist die Situation im Land nach den sintflutartigen Regenfällen in Folge des Tropensturms Noel weiter angespannt. Rund 66.000 Menschen haben ihr Zuhause durch Überflutungen und Erdrutsche verloren. Davon musste etwa ein Drittel in Notunterkünften untergebracht werden, die anderen konnten bei Verwandten unterkommen.

 

Noch immer sind 137 Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten. Landesweit sind Dutzende Brücken zerstört und zahllose Straßen schwer passierbar. In 30 Provinzen herrscht weiter Alarmstufe. Landesweit fehlt es an vielen Medikamenten, die Krankenhäuser können zumeist nur mit Notgeneratoren arbeiten, für die ihnen der Brennstoff ausgeht.

 

Plan bittet um Spenden

Insgesamt benötigt das Länderbüro von Plan Dominikanische Republik 350.000 US-Dollar für sein Nothilfe- und Wiederaufbauprogramm. Plan Deutschland hat bereits 20.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt. Um weitere Gelder überweisen zu können, hat Plan ein Spendenkonto für die Hilfe in den betroffenen Gebieten des Karibikstaates eingerichtet und bittet um Unterstützung.

Spenden Sie jetzt online oder per Überweisung auf folgendes Konto:

 

Plan International Deutschland e.V.
Konto 061 281 202
Deutsche Bank:  BLZ 200 700 00
Stichwort "Karibik Soforthilfe" 
 

Spendeninformation
Sollte es zu Mehreinnahmen kommen, werden wir diese für andere dringende Nothilfe-Projekte verwenden. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig. Bis 100 Euro erkennt das Finanzamt die Kopie des Überweisungsträgers oder Ihren Kontoauszug als Spendenbeleg an.