International, Äthiopien
Dürre am Horn von Afrika
Dürre macht derzeit vielen ostafrikanischen Ländern zu schaffen. Nach UN-Angaben ist 2011 das trockenste Jahr seit 1995. Plan leistet bereits Nothilfe in Äthiopien und prüft die Lage in Kenia, Uganda und Süd-Sudan.Erst im Frühjahr nächsten Jahres könnte sich die Situation der Länder am Horn von Afrika wieder entspannen, erklärte ein Sprecher von OCHA, dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen. Besonders betroffen von der anhaltenden Trockenheit sind das nördliche Kenia, Somalia und der Süden Äthiopiens.
Plan leistet Nothilfe in Äthiopien
In Äthiopien sind ersten Angaben zufolge etwa 3,2 Millionen Menschen auf Nothilfe angewiesen. Gemeinsam mit Regierungsbehörden und anderen internationalen Hilfsorganisationen nimmt das Plan-Team derzeit Einschätzungen der Lage vor und erarbeitet erste Nothilfe-Programme.
Im äthiopischen Bundesstaat SNNPR versorgte Plan bereits 3.400 Kinder mit ergänzenden Nahrungsmitteln. In Addis Abeba bekamen 4.275 Kinder Schulspeisungen. Plan-Programmgebiete sind bisher nicht unmittelbar betroffen.
Experten des Kinderhilfswerks beobachten auch die Situation in Kenia, Uganda und Südsudan genau, um im Bedarfsfall schnell helfen zu können.
Nothilfe-Fonds
Um in Fällen wie diesen schnell helfen zu können, hat Plan einen Nothilfe-Fonds eingerichtet. Daraus werden Mittel für humanitäre Maßnahmen bereit gestellt.




