Pakistan
Dringende Hilfe für Kinder in Pakistan
Plan warnt vor den Folgen von erneutem Hochwasser in Pakistan. Besonders die Sicherheit und Gesundheit von Kindern sind durch die Fluten im Distrikt Badin in Gefahr. Plan leistet Soforthilfe in den betroffenen Gebieten.Rund eine halbe Million Familien im Distrikt Badin in Pakistan haben ihre Häuser sowie Hab und Gut in den Überschwemmungen verloren. Sie sind in Notlagern untergekommen, in denen kaum Platz für die vielen obdachlos gewordenen Menschen ist.
"Unsere größte Sorge gilt den Tausenden Kindern, die in Übergangscamps am Straßenrand leben. Sauberes Wasser ist rar und es besteht die Gefahr, dass sich Krankheiten ausbreiten. Kinder, vor allem Mädchen, sind extrem gefährdet in den überfüllten Camps. Die Eltern brauchen Hilfe, um ihre Kinder zu schützen", fasst Plan Pakistan Länderdirektor Haider Yaqub zusammen.
In Absprache mit den lokalen Behörden hat Plan ein Nothilfecamp aufgebaut und mit Zelten, Hygiene-Sets und Latrinen ausgestattet. Die Versorgung mit sauberem Wasser wurde für mehrere Tausend Menschen bereitgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schutz der Kinder, die Aktivitäten von Plan hierzu sollen bis zu 22.000 Menschen auch in den umliegenden Gemeinden erreichen. Für den Schutz der Kinder werden sichere Orte eingerichtet, wo sie von speziell geschulten Helfern psychosozial betreut werden. Hier können sie in geschützter Umgebung lernen, spielen und das Erlebte verarbeiten.
"Obwohl die normale Regenzeit vorbei ist, rechnen wir mit Hochwasser für die nächsten Monate. Die Vorbeugung von Wasser basierten Krankheiten hat Top-Priorität, vor allem für Kinder unter fünf Jahren. Unsere Teams verteilen Hygiene-Pakete, installieren Latrinen und stellen Moskitonetze für Familien in Badin zur Verfügung", so Haider Yaqub. Im vergangenen Jahr waren mehr als sieben Millionen in der Provinz Sindh von den größten Überschwemmungen seit Jahrzehnten betroffen. "Wir alle haben Sorge, dass wir eine Wiederholung der Zerstörung aus dem letzten Jahr erleben, gerade jetzt, wo sich die Lage in den Gemeinden wieder normalisiert hatte."
Pateninformation
Zurzeit liegen uns auch keine Informationen darüber vor, ob Patenkinder oder die Familien direkt betroffen sind. Sollten uns andere Nachrichten erreichen, wenden wir uns an die Patinnen und Paten.




