10.05.2010

Ausstellung

Bilder gegen Genitalverstümmelung

Am 14. Mai wird im Rathausfoyer Erlangen die Ausstellung "Nigerianische KünstlerInnen klagen an" eröffnet. Ihre Bilder thematisieren die weibliche Genitalverstümmelung. Mitorganisator der Ausstellung ist die Plan-Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth.

Plan setzt sich massiv für die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung ein. Vom 15. bis 21. Mai ist im Rathausfoyer Erlangen die Ausstellung "Nigerianische KünstlerInnen klagen an" zu sehen. Diese wurde organisiert von der Plan-Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth mit der Terre des Femmes-Städtegruppe Oberfranken und Forward Germany. In Kooperation mit der Petra-Kelly Stiftung und der Grünen Liste Erlangen haben die Veranstalter auch ein interessantes Rahmenprogramm erarbeitet.

 

"Nigerianische KünstlerInnen klagen an"


Vernissage

Freitag, 14. Mai um 17 Uhr
im Rathausfoyer Erlangen

 

Eröffnet wird die Ausstellung von Schirmfrau Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen. Grußworte sprechen der Bundestagsabgeordnete der Grünen Uwe Kekeritz, Sprecher für Gesundheit in Entwicklungsländern, Dr. Gerd Rudel von der Petra-Kelly Stiftung, Christine Camara von der Plan-Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth, Lisa Badum von der Terre des Femmes-Städtegruppe Oberfranken und Dr. Pierrette Herzberger-Fofana von Forward Germany. Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgt école de tam tam.

 

Rahmenprogramm

Am Samstag, dem 15. Mai findet von 10 bis 16 Uhr ein Medizinischer Workshop zum Thema "Genitalverstümmelung" mit Dr. Christoph Zerm im Senatssaal des Kollegienhauses der Universität Erlangen-Nürnberg statt. Ebenfalls am Samstag im Senatssaal um 18 Uhr liest die gebürtige Somalierin Fadumo Korn aus ihrem Buch "Schwester Löwenherz". Der Film "Mooladé - Bann der Hoffnung" des senegalesischen Regisseurs Ousmane Sembène ist am Mittwoch, dem 19. Mai um 18 Uhr im Raum 2014 des Kollegienhauses der Universität Erlangen zu sehen.

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