Mutternacht

Viele junge Mädchen in Entwicklungsländern können nicht zur Schule gehen und werden unzureichend über Sexualität und ihre Rechte aufgeklärt. Als Folge sind sie oft sehr früh verheiratet und werden früh schwanger. Das Risiko ist sehr groß, dass sie während der Schwangerschaft und Geburt seelisch und körperlich leiden oder sogar nicht überleben.

Die Geber- und Entwicklungsländer müssen die Situation von gefährdeten Mädchen und jungen Frauen – so genannter „vulnerable girls“ – stärker in ihren Entwicklungsprogrammen berücksichtigen. Fakt ist, dass in vielen Entwicklungsländern Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt zu den häufigsten Todesursachen bei jungen Frauen im Teenageralter zählen.

Mit der diesjährigen Mutternacht am 12. Mai 2011, 18.30-20.00 Uhr im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin, zum Thema

 

Vulnerable Girls: Warum werden junge Mädchen in Entwicklungsländern schwanger und welchen Gefährdungen sind sie ausgesetzt? (Arbeitstitel)



wollen wir diesen Aspekt des Themas Müttergesundheit beleuchten.

 

Hintergrund des Bündnisses

In Deutschland haben mehrere Organisationen eine breite Bewegung gebildet, zu denen auch Plan Deutschland gehört.
 
Wir wollen den vermeidbaren Tod von mehr als einer halben Million Frauen nicht länger hinnehmen und weisen die Regierungen darauf hin, sich verstärkt für die Erreichung des Millenniumsziels Nr. 5, "Gesundheitsversorgung von Müttern", bis 2015 einzusetzen.

 

Jedes Jahr zum Muttertag organisiert das Bündnis Events und Aktionen, um auf die Gesundhietliche Situation von Müttern in den Entwicklungsländern hinzuweisen.

 

In Gesprächen mit der Politik verweist Mutternacht auf den „Konsens zur Gesundheit von Müttern, Neugeborenen und Kindern“ und fordert die Bundesregierung auf, diesen Konsens umzusetzen und dazu international eine politische Vorreiterrolle einzunehmen.

 

Die Mutternacht ist eine Initiative der Stiftung Weltbevölkerung und wird gemeinsam veranstaltet mit Action for Global Health, action medeor e.V., CARE, dem Evangelischen Entwicklungsdienst, Oxfam, Peer Up!, Plan Deutschland, Rotarian Action Group for Population Growth & Sustainable Development und World Vision.

 

www.mutternacht.de