Muffins gegen Hunger

Im Religionsunterricht hatten wir über die Situation der Kinder am Horn von Afrika gesprochen. Wir haben uns über die Länder und das Leid der Menschen informiert. Gute Informationen gab uns die Internetseite ZDF logo tivi.

Die Schüler und Schülerinnen der Realschule Wathlingen (Niedersachsen) waren sehr erschrocken, was der Mangel an Lebensmitteln und Wasser bei Kindern bewirkt.

 

Wenn Kinder lange hungern, kann sich ihr Gehirn nicht richtig entwickeln und sie können nicht lernen. Sie wachsen nicht richtig und sind anfällig für Krankheiten. Vitaminmangel führt häufig zu Erblindung.


Die drei Klassen bereiteten an 3 Tagen unterschiedliche Aktionen vor. Eine Klasse entschied sich für Hotdogs. Dafür brachten die Kinder Geflügelwürstchen, Röstzwiebeln u. a. von zu Hause mit. Einen Teil der Brötchen spendete unsere Teeküchenmütter, weitere Brötchen und auch Würstchen mussten wir einkaufen. 3 Schülerinnen stellten mit einer Mutter in Akkordzeit 220 Hotdogs für 2 Schulpausen her.

 

Eine beteiligte Schülerin sagte: "Das war viel Arbeit, aber es hat auch Spaß gemacht."Eine andere Klasse brachte Waffelteig von zu Hause mit, der in einer Religionsstunde gebacken wurde. Die dritte Klasse war zu Hause sehr fleißig und brachte insgesamt 180 Muffins mit in die Schule. Wir wollten, dass auch Kinder mit wenig Geld, sich etwas kaufen können und so verlangten wir für alle Produkte nur 0,50€. Mit dem Verdienst waren wir zufrieden.