Geburtsurkunden stützen Rechte der Kinder - Indonesien

Ohne Geburtsurkunde können Kinder ihre Rechte auf Bildung, Gesundheit und Schutz nicht wahrnehmen. In Nordzentraltimor besitzen jedoch nur vier Prozent der Mädchen und Jungen eine Geburtsurkunde. Plan setzt sich seit 2005 mit den Kampagnen „Universal Birth Registration“ und „Count every Child“ in seinen Partnerländern dafür ein, dass Kinder Geburtsurkunden erhalten. Dieser erfolgreiche Ansatz wird nun in der Region Nordzentraltimor fortgeführt.

Bei Einschulungen, Impfungen und anderen Gesundheitsleistungen wird die Vorlage einer Geburtsurkunde zunehmend verpflichtend. Mädchen und Jungen können nur ausreichend vor Kinderarbeit und Missbrauch geschützt werden, wenn sich ihr Alter zweifelsfrei nachweisen lässt. So kann eine Geburtsurkunde Mädchen auch vor einer Frühverheiratung schützen.

 

Plan und seine Partner setzen sich mit diesem Projekt dafür ein, dass über 9.000 Mädchen und Jungen in zehn Gemeinden Nordzentraltimors eine Geburtsurkunde erhalten. Neben Informationsveranstaltungen für Eltern, Gemeindevertreter und Mitarbeiter in den Krankenhäusern werden auch die lokalen Nichtregierungsorganisationen mit eingebunden, um über die Bedeutung von Geburtenregistrierung aufzuklären. Plan und seine Partner unterstützen Kinder und ihre Eltern auch bei der Registrierung.

 

Prozesse vereinfachen, Zugang erleichtern

Plan arbeitet mit den Registrierungsbehörden in Indonesien zusammen und stellt unter anderem die entsprechende Hard- und Software bereit, um den Ablauf der Geburtenregistrierung effizienter zu gestalten. Der Zugang zur Registrierung soll erleichtert und Prozesse vereinfacht werden. Damit wird eine große Hürde für viele Familien abgebaut.

 

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Diese Veröffentlichung wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission erstellt. Die darin enthaltenen Aussagen
stellen jedoch in keinster Weise die offiziellen Standpunkte der Europäischen Kommission dar. Weitere Informationen über die Europäische
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