Connox übernimmt 20 Patenschaften für Kinder in Mali
Die Unternehmenspolitik des Wohndesignshops zeichnet sich durch Verantwortung und eine ökologische Nachhaltigkeit aus. Jetzt hat Connox 20 Patenschaften für Mädchen in Mali übernommen.Der connox.wohndesign Shop richtet sich an designorientierte und qualitätsbewusste Menschen, die sich für modernes Wohnen und Designklassiker interessieren.
Der Versandhandel will verantwortungsbewusst handeln und nimmt deshalb an der Initiative „CO2- neutraler Server“ teil, versendet Pakete klimafreundlich, verfügt über eine Solaranlage auf den Büro- und Lagerräumen und verpflichtet sich zur fachgerechten Entsorgung und zum Recycling der Abfallprodukte.
Im November 2011 entschloss man bei Connox, sich nicht nur ökologisch sondern auch sozial langfristig und nachhaltig zu engagieren. Aus diesem Grund hat der Versandhändler 20 Patenschaften in Mali übernommen. Alle 20 Patenkinder sind Mädchen, denen eine Schulbildung und der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen sowie sauberem Wasser fehlen. Teils ohne Eltern haben diese Mädchen aufgrund ihrer schweren Lebenssituationen kaum Perspektiven auf eine bessere Zukunft. Um diese Mädchen zu unterstützen, hat jeder Mitarbeiter von Connox eine Patenschaft für ein Mädchen in Mali übernommen, zu dem er einen persönlichen Bezug über Briefkontakt herstellen kann.
Mali - Dürren, Überschwemmungen und Traditionen
Mali liegt in der Sahelzone Westafrikas. Im Süden fließen der Senegal und der Niger, deren Binnendeltas mit fruchtbarem Schwemmland eine üppige Vegetation aufweisen. Mehr als die Hälfte des Landes ist Teil der Sahara. Je nach Klimazone kommt es immer wieder zu Überflutungen und Dürren.
Viele Kleinkinder sterben an vermeidbaren Krankheiten wie Masern, Ruhr, Cholera, Meningitis, Tuberkulose, Hepatitis, Polio und Malaria. Ein Fünftel der Kinder kommt schon mit Untergewicht zur Welt. Ungesunde Lebensbedingungen, Mangelernährung sowie fehlende medizinische Einrichtungen erschweren die Lage zusätzlich. Die HIV-Infektionsrate steigt.
Trotz einer offiziellen sechsjährigen Grundschulpflicht ist die Einschulungsquote niedrig. Nur etwa ein Drittel der Mädchen geht zur Schule. In Mali gibt es nicht genügend Schulen und nur wenig ausgebildete Lehrkräfte. Grundschulklassen haben oft bis zu 100 Schüler.
Nur knapp mehr als ein Drittel der Landbevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ebenso fehlen Latrinen und eine geregelte Müll- und Abwasserentsorgung. Neben dem Vordringen der Wüste ist vor allem die Bodenerosion Malis größtes Umweltproblem. Zum Heizen und Kochen werden immer mehr Bäume abgeholzt. Außerdem sind die Böden durch Überweidung, intensiven Baumwolle-Anbau und das Abbrennen der Felder ausgelaugt.
So arbeitet Plan in Mali
Gemeinsam mit den Kindern, deren Familien und Gemeindevertretern entwickelt Plan eine Entwicklungsstrategie für einzelne Dörfer.
Plan unterstützt Gesundheitsdienste darin, Erkrankungen gezielt zu behandeln, Impfraten zu erhöhen und über richtige Ernährung aufzuklären. Die Trinkwasserversorgung wird gesichert, Latrinen errichtet. Zur Vorbeugung und zur Behandlung von Malaria werden Moskitonetze verteilt. Plan beteiligt sich am Schulbau, bildet Lehrpersonal aus und weiter, und bietet Alphabetisierungskurse für Erwachsene an.
Bedürftige Familien erhalten Kredite und werden dabei unterstützen, die Nahrungsmittelproduktion zu erhöhen und alternative Einkommensmöglichkeiten zu nutzen.
Weiter Informationen: Webseite Connox

