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Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI - DZI Spenden-Siegel: Geprüft + Empfohlen
14.01.2010

Plan stellt 100.000 Euro für Nothilfe in Haiti bereit

Katastrophenteams des Kinderhilfswerks vor Ort im Einsatz

Hamburg, 14. Januar 2010 – In der Erdbebenregion auf Haiti hat ein Wettlauf mit der Zeit begonnen. Verschüttete müssen aus den Trümmern eingestürzter Häuser geborgen, unzählige Verletzte medizinisch versorgt werden. Mehr als drei Millionen Menschen in den Zentralprovinzen und dem Südwesten des Landes sind von der Katastrophe betroffen. Die Hauptstadt Port-au-Prince, aber auch die Gebiete um die Städte Carrefour und Jacmel wurden von den Erdstößen besonders hart getroffen. Plan Deutschland hat umgehend 100.000 Euro für die Nothilfe in dem Karibikstaat bereitgestellt und wird sich vor allem um die notleidenden Kinder und ihre Familien kümmern.

Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: "Das Erdbeben hat enorme Schäden in Haiti angerichtet. Auch das Plan-Büro in Port-au-Prince ist stark beschädigt, Mitarbeiter verletzt. Dennoch ist unser lokales Team unermüdlich im Einsatz. Unterstützt wird es dabei von Kollegen, die aus der Dominikanischen Republik auf dem Landweg ins Nachbarland geeilt sind. Katastrophenteams aus Panama und London werden heute mit Medikamenten und Hilfsgütern im Erdbebengebiet eintreffen."

 

Plan ist seit 1973 in Haiti tätig. Derzeit betreuen 143 lokale Mitarbeiter die Entwicklungsprogramme in rund 100 Partnergemeinden, von denen mehr als 150.000 Familien profitieren. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Plan arbeitet im Nordosten, Südwesten und den Zentralprovinzen des Landes. Dazu zählen neben Port-au-Prince auch Croix-des-Bouquets, Frères und Jacmel, die am stärksten vom Erdbeben betroffenen Regionen.

 

Plan hat ein Spendenkonto für die Nothilfe in Haiti eingerichtet und bittet um Unterstützung:

 

Plan International Deutschland e.V.

Postbank Hamburg

Konto-Nr. 0001623207

Bankleitzahl 20010020

Stichwort "Haiti/Katastrophenhilfe"

Pressekontakt:

· Ute Kretschmann, Tel.: (040) 611 40-152/-251
· Antje Schröder, Tel.: (040) 611 40-281, Fax (0 40) 61140-141

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