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18.09.2008

Plan ruft Internationalen Mädchentag ins Leben

Kinderhilfswerk fordert "Mädchen in die Schulen"

Hamburg, 18. September 2008 - "Ein Mädchen zur Schule zu schicken, bedeutet, eine ganze Familie zu bilden“, sagte der Ex-Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan. Doch in vielen Entwicklungsländern wird Mädchen das Recht auf Bildung verwehrt. Sie werden erst gar nicht eingeschult oder müssen die Schule vorzeitig abbrechen. Damit sie gleiche Chancen bekommen, hat das Kinderhilfswerk Plan für den 22. September 2008 den ersten Internationalen Mädchentag ins Leben gerufen. Er steht unter dem Motto: "Mädchen in die Schulen".


Marianne M. Raven, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: "Ein solcher Tag war längst überfällig. Die Welt muss endlich gerechter für Mädchen werden. Grundbildung für alle ist eines der  Millenniumsziele, die bis 2015 erfüllt sein sollen. Doch gerade bei Mädchen sind wir weit von diesem UN-Entwicklungsziel entfernt. Sie brauchen deshalb unser besonderes Augenmerk und unseren besonderen Schutz. Plan setzt sich in seinen Programmländern massiv dafür ein, dass Kinder zur Schule gehen können. Mit einem jährlichen internationalen Aktionstag wollen wir unbequeme Fakten über Mädchen ans Licht bringen. Für dieses Jahr haben wir bewusst das Motto „Mädchen in die Schulen“ gewählt, denn Bildung ist das Fundament für eine selbstbestimmte Zukunft und Grundvoraussetzung für das gesamte weitere Leben."


Über den Mädchen-Fonds finanziert Plan in seinen Programmländern Projekte mit und für Mädchen. Beispielsweise Alphabetisierungs- und berufsbildende Kurse. Plan engagiert sich im Kampf gegen Genitalverstümmelung, Kinderhandel und HIV/Aids ebenso wie in der Umsetzung der Kinderrechte. Mit seiner interaktiven Wanderausstellung Weil wir Mädchen sind … macht Plan die Lebenssituation von Mädchen in Afrika, Asien und Lateinamerika mit allen Sinnen erlebbar. Im Rahmen seiner Mädchen-Kampagne gibt das Kinderhilfswerk außerdem bis 2015 jährlich den internationalen Bericht "Weil ich ein Mädchen bin - Zur Situation der Mädchen in der Welt" heraus. Dieser beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven, was es in verschiedenen Regionen der Welt bedeutet, ein Mädchen zu sein, beispielsweise in Kriegs- und Krisensituationen. 


Kontakt:

Plan International Deutschland e. V., Pressestelle, Bramfelder Straße 70, 22305 Hamburg
•    Ute Kretschmann, Tel.: 040 / 611 40-152/ -251, presse@plan-international.org
•    Claudia Ulferts, Tel.: 040 / 611 40 -267

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