Mädchen haben ein Recht auf Schutz

Mädchen sind vorwiegend von physischer, psychischer und sexueller Gewalt, von Ausbeutung und Missbrauch betroffen. Daher ist ein besonderer Schutz für sie notwendig. Gleichzeitig müssen traditionelle Rollenbilder, kulturell begründete Diskriminierung und die soziale Abwertung von Mädchen beendet werden.

Gewalt gegen Mädchen und Frauen



Artikel 19 der Kinderrechtskonvention bekräftigt den Schutz von Kindern gegen alle Formen physischer und psychischer Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung und sexueller Gewalt.

Weibliche Genitalverstümmelung



Weltweit erleiden jährlich rund drei Millionen Mädchen die Beschneidung ihrer Genitalien.

Frühe Verheiratung



Millionen Mädchen weltweit müssen gegen ihren Willen und weit vor Erreichen ihrer Volljährigkeit Männer heiraten, die ihre Eltern ausgewählt haben.

Mädchenhandel, Zwangsprostitution, Pornografie



Schätzungen von Unicef zufolge werden jährlich eine Million Kinder, hauptsächlich Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, in die Prostitution gezwungen. Plan setzt sich dafür ein, Missbrauch zu verhindern und den Opfern zu helfen.

Abtreibung weiblicher Föten



In Indien fehlen 40 Millionen Mädchen. Trotz gesetzlicher Verbote werden weibliche Föten abgetrieben oder Mädchen nach der Geburt getötet. Plan startete ein Projekt zum Schutz der Mädchen. Das deutsche unabhängige Centrum für Evaluation (CEval) analysierte und bewertete Anfang 2008 das Projekt, das Urteil: professionell und effektiv.

Kinderarbeit



Von den weltweit 250 Millionen Kindern, die gefährliche oder gesundheitsschädliche Tätigkeiten verrichten müssen, um ihr Überleben und das ihrer Familien zu sichern, leben schätzungsweise 153 Millionen in Asien, 80 Millionen in Afrika und 17 Millionen in Südamerika.