Mehr Beteiligung für Mädchen und Jungen
Am 31. März 2010 entschied die Geberkonferenz in New York über die Aufbauhilfen für Haiti. Eine Delegation von Plan stellte dort die Ergebnisse ihrer Umfrage unter haitianischen Mädchen und Jungen und ihre Forderungen an die Regierung, die Geber und die Zivilgesellschaft vor.
Das Schutzhaus von Marline
Nachdem sich die Staubwolken nach dem Erdbeben etwas gelegt hatten, witterten Kinderhändler in Haiti sofort ihre Chance. Für sie sind die Kinder jetzt eine leichte Beute. Zehntausende haben ihre Eltern verloren oder laufen nach wie vor auf sich selbst gestellt durch die Straßen von Port-au-Prince. In Marlines Haus finden sie Schutz.
Caroline und der Wiederaufbau
Heidi Reed von Plan Kanada unterstützte im Februar zwei Wochen lang die Medienarbeit von Plan in Haiti. Ihre Eindrücke beschreibt sie sehr lebendig im Blog Weltgeschichten. Hier ihr Bericht über ein Gespräch, dass sie mit der jungen haitianischen Journalistin Caroline führte.
Marie, Francoise und Marianne
Das Leben der 16jährigen Marie war auch schon vor dem Erdbebeben schwierig genug. Doch in dem vom Erdbeben zerstörten Haiti wird es für sie jetzt noch komplizierter, denn Marie erwartet in drei Monaten ihr erstes Kind. Das Leben im Camp stellt Mädchen wie Marie, Francoise und Marianne vor besondere Herausforderungen.
Marie-Sonyne und das Lachen der Kinder
Marie-Sonyne ist 22 Jahre alt. Bis zu ihrem 18. Geburtstag war sie eines von 42.000 Plan-Patenkindern in Haiti. Vor ein paar Jahren nahm Marie-Sonyne an einem Plan-Projekt teil, bei dem Jugendlichen Sozial- und Führungskompetenz vermittelt wurden. Nun sorgt sie dafür, dass die Kinder das Lachen wieder lernen.
Marie, stellvertretende Bürgermeistern
Marie Dumay Miracles wuchs in Croix-des-Bouquets als eines von neun Kindern einer Bauernfamilie auf. Heute ist sie 37 Jahre alt und Marie ist stellvertretende Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt. Sie ist gelernte Bauingenieurin und sagt: "Ich bin auf den Bau von Straßen und großen Gebäuden spezialisiert, Diese Fachkenntnisse sind gerade jetzt besonders wertvoll.“
Hurting Children in Haiti
Der kanadische Musiker Georg Nozuka besuchte 2007 zum ersten Mal Haiti und bezeichnet dies als einschneidendes Erlebnis in seinem Leben. In seinem Song "Hurting Children in Haiti" beschreibt er eindrucksvoll die Problematik rund um das Thema Kindersklaverei. Das Musikvideo über die in Haiti verbreitete Praktik "Restavec" ermöglichte Plan Kanada.



