Die hohe Sterblichkeitsrate von Mädchen in Entwicklungsländern lässt sich auf geschlechtsspezifische Benachteiligungen in der Kindheit und als Heranwachsende in Bezug auf die Gesundheitsversorgung zurückführen.
Wenn Mädchen Mütter werden
Einer Eheschließung in jungen Jahren folgen zumeist frühe Schwangerschaften und – mangels Möglichkeiten der Familienplanung – rasch aufeinander folgende Geburten, was die gesundheitliche Situation von Mädchen und jungen Frauen stark beeinträchtigt.
40 Millionen Menschen weltweit sind HIV-positiv, knapp die Hälfte davon sind Frauen. In Afrika südlich der Sahara übersteigt die Zahl der infizierten Mädchen und Frauen mit 57 Prozent die der HIV-positiven Männer.