Bolivien
Plan-Hilfe für Katastrophengebiet in Bolivien
Im Tiefland des Anden-Staats haben tagelange starke Regenfälle Ende Januar und Anfang Februar zu Überschwemmungen geführt und Häuser, Brücken und Straßen zerstört.Nach Angaben des bolivianischen Zivilschutzes mussten etwa 14.000 Familien aus 44 Gemeinden in der Provinz Ñuflo de Chávez in Notunterkünften untergebracht werden. Ihre Häuser sind durch die Fluten sehr stark beschädigt oder zerstört worden. Präsident Evo Morales, der die 150 Kilometer östlich der Stadt Santa Cruz de la Sierra gelegene Region aufsuchte, rief den Nationalen Notstand aus und bat um internationale Hilfe.
Plan unterstützt Flutopfer in San Julian und El Torno
Gemeinsam mit Unicef und anderen Hilfsorganisationen unterstützt Plan Bolivien die Opfer der Überschwemmungen. Die Menschen, deren Häuser durch die Fluten sehr stark beschädigt oder zerstört wurden, haben ihren sämtlichen Besitz verloren. Ihnen wurden Zelte und dringend benötigte Haushaltsgegenstände zur Verfügung gestellt. Medizinisches Personal kümmert sich um die Verwundeten im Krisengebiet.
Schulunterricht in Zelten
Da auch viele Schulen durch das Wasser verwüstet wurden, hat das Kinderhilfswerk 22 große Zelte und Lehrmaterial für den Unterricht von 2.260 Kindern in San Julian bereitgestellt. In den Gemeinden El Salao, Tiquipaya und Jorochito des Bezirks El Torno hat Plan ebenfalls Material für Schulen und Bibliotheken verteilt. Außerdem helfen Plan-Mitarbeiter Betroffenen bei der Wiederbeschaffung von Geburtsurkunden und Ausweisen. In der Gemeinde Tiquipaya sollen 35 zerstörte Häuser mit Plan-Hilfe wiederaufgebaut werden.
