Transparenzpreis
Erfolg für Plan Deutschland - 3. Platz beim Transparenzpreis
Der Transparenzpreis der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zeichnet jährlich gute und ausführliche Informationen über die Verwendung von Spendengeldern aus. Plan Deutschland belegt den hervorragenden 3. Platz.Großer Erfolg für Plan Deutschland. Das Kinderhilfswerk belegt einen ausgezeichneten 3. Platz beim Transparenzpreis. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) verlieh am 2. Dezember in Berlin den Transparenzpreis an Spendenorganisationen, die besonders zuverlässig und nachvollziehbar über die Verwendung ihrer Mittel berichten.
Bronze für Plan
Erstmals gehört Plan mit dem 3. Platz zu den Preisträgern, nachdem das Kinderhilfswerk schon seit Jahren zu den zehn Finalisten zählte und im vergangenen Jahr den 5. Platz erreichte. PwC hob hervor, dass Plan eine sehr klare Struktur in seinen Berichten hat. Die Jury lobte eine "exzellente Finanzberichterstattung" und die "ausführlichen Angaben zu internen Kontrollsystemen".
Geschäftsführerin Marianne M. Raven kündigte an, dass das Preisgeld in den Mädchen-Fonds fließen wird.
Insgesamt stellten sich 56 Organisationen der Überprüfung. Platz 1 geht an Unicef; World Vision und die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe teilen sich Platz 2.
Übergreifende Kriterien für aussagekräftige Informationen
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC rief den Wettbewerb 2005 ins Leben. Ein Ziel ist, übergreifende Kriterien für aussagekräftige Informationen über die Verwendung der Spenden zu schaffen. Seither stieg die Zahl der Teilnehmer kontinuierlich - und damit das Interesse an einer Analyse und stetigen Verbesserung der Berichterstattung.
Bewertungsgrundlage des Transparenzpreises ist ein Kriterienkatalog, den PwC gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Rechnungslegung und Prüfung an der Georg-August-Universität Göttingen entwickelte und der jedes Jahr aktualisiert wird.
Kriterien 2010
Für die Bewertung der einzelnen Organisationen werden die Angaben der Spendenorganisationen in verschiedenen Kategorien beurteilt. Hauptaugenmerk liegt auf Verfügbarkeit und Aktualität der Informationen und ob sie aufschlussreich aufbereitet sind. Hierzu werden Homepage und Publikationen wie Broschüren, Magazine und der Rechenschaftsbericht untersucht. Für Spenderinnen und Spender sind besonders Hinweise auf die finanzielle Berichterstattung wichtig, transparente Organisationen legen die Werbe- und Verwaltungsausgaben offen.
Transparenz sehr wichtig für Plan
Der Vorstandsvorsitzende von Plan Deutschland Dr. Werner Bauch über die Auszeichnung: "Absolute Transparenz ist die Basis unserer Arbeit als Kinderhilfswerk. Dies im Rechenschaftsbericht nachvollziehbar darzustellen, ist uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, wie der hervorragende 3. Platz des Transparenzpreises zeigt. Plan freut sich gemeinsam mit seinen Paten und Förderern sehr über diese Anerkennung."
Ein Punkt im Kriterienkatalog der Prüfungskommission ist die Zugänglichkeit des Rechenschaftsberichtes. Plan Deutschland informiert unter anderem im vierteljährlich erscheinenden Paten-Magazin Plan Post sowie im jährlich erscheinenden Rechenschaftsbericht über das vorhergegangene Finanzjahr, die Informationen sind für alle zugänglich.
Erste Informationen zum Finanzjahr 2010
In der aktuellen Plan Post wurden bereits die ersten Informationen zum Finanzjahr 2010 veröffentlicht. Plan Deutschland konnte erneut mit einem Wachstum abschließen. Per 30. Juni 2010 betreute Plan Deutschland 297.929 Patenschaften, 18.296 mehr als im Finanzjahr 2009. Die Einnahmen lagen bei 98,7 Millionen Euro gegenüber 86,8 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist ein Plus von 13,8 Prozent. Die Kostenquote liegt mit 18,2 Prozent unter dem vom Deutschen Institut für soziale Fragen (DZI) für angemessen eingestuften Wert von 20 Prozent, 81,8 Prozent der Mittel werden weitergeleitet.
Ausführliche Informationen zum Finanzjahr 2010 werden in der ersten Plan Post 2011 veröffentlicht.

