Rede von Hanns-Eberhard Schleyer

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, Exzellenzen und Vertreter des Diplomatischen Corps, sehr geehrte Damen und Herren, im Namen von Plan Deutschland heiße ich Sie herzlich willkommen zur heutigen Geburtstagsmatinee. Ich freue mich, dass so viele Patinnen und Paten unsere Einladung angenommen und eine weite Anreise nicht gescheut haben. Sie drücken aus, wie wichtig Ihnen Ihr Engagement für bedürftige Kinder ist.

20 Jahre Plan Deutschland - das bedeutet 20 Jahre Einsatz für Kinder und ihre Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika, 20 Jahre Kinderrechte, 20 Jahre Herausforderungen und Erfolge in der Entwicklungszusammenarbeit. Und es bedeutet vor allem eines: 20 Jahre unglaublich großer Hilfsbereitschaft der Paten, Freunde und Förderer.

In den letzten zwei Jahrzehnten ist Plan Deutschland stetig gewachsen und mit heute fast 280.000 Patenschaften die größte Patenschaftsorganisation in unserem Land. Dank der Hilfe der deutschen Paten konnten so unzählige Projekte verwirklicht werden, die das Leben der Kinder und ihrer Familien in 48 Partnerländern dauerhaft verbessern.

Patenschaften und Spenden ermöglichen, dass Mädchen und Jungen in die Schule gehen können, medizinisch betreut werden, sauberes Trinkwasser und ausreichend Nahrung erhalten. Plan setzt sich zudem dafür ein, dass die Rechte der Kinder eingehalten und sie vor Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt geschützt sind.

1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes, an deren Ausarbeitung Plan beteiligt war. 193 Staaten haben die UN-Konvention bis heute ratifiziert und sich verpflichtet, die Kinderrechte in ihrer Gesetzgebung zu berücksichtigen und umzusetzen. Damit werden den 2,2 Milliarden Mädchen und Jungen dieser Erde unveräußerliche Grundrechte zugestanden. Sie sind die Zukunft. Und sie leisten  einen aktiven Beitrag zur Gestaltung ihrer Gesellschaft.

Aktive Teilhabe, meine Damen und Herren, ist auch die Basis aller Entwicklungsprogramme von Plan. Bei der Planung und Durchführung der Projekte in den Partnergemeinden wirken die Mädchen und Jungen mit genau wie ihre Familien. Die Kinder werden einbezogen und bekommen eine Stimme. Denn nur wenn sie erfahren, dass auch ihre Meinung zählt, entwickeln sie sich später zu jungen Erwachsenen, die Verantwortung für sich und Andere übernehmen.

Wir Menschen in Europa sind nicht nur Gebende, sondern auch Nehmende. In unserem Alltag sind wir auf viele Dinge angewiesen, die aus Entwicklungsländern stammen. Daher ist es wichtig, mehr über das Leben der Menschen in ärmeren Ländern zu erfahren und unsere Beziehungen fair zu gestalten.

Lesen Sie die vollständige Rede des Kuratoriumsvorsitzenden Hanns-Eberhard Schleyer (PDF).

 

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