Die Paten der ersten Stunde
Ohne die Patinnen und Paten würde es Plan nicht geben. Manche sind von Anfang an dabei. Hier erzählen einige, warum sie die Arbeit von Plan seit vielen Jahren unterstützen.
Astrid Lukas aus Hamburg, Patin seit 1989
"Als ich von Plan erfuhr, war mir sofort klar: Ich übernehme eine Patenschaft. Die Philosophie, mit Spendengeldern die "Hilfe zur Selbsthilfe" zu unterstützen und einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, überzeugte mich - und nach einigen Jahren ja auch so viele andere Menschen. Die Zahl der Paten nahm Jahr für Jahr zu. Ich selbst hatte dann mehrere Patenschaften in Ecuador, Uganda und Kenia. Meine Patenkinder in Kenia habe ich besucht. Es waren schöne, lehrreiche und ergreifende Erlebnisse."
Ingrid Ziegler-Weber und Prof. Dr. Jürgen Weber aus Hamburg, Paten seit 1989
"Die Grundidee von Plan, über eine symbolische Patenschaft eine ganze Gemeinde zu unterstützen und sie in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, hat uns sofort für die Sache eingenommen. Wir übernahmen zunächst die Patenschaft für vier Kinder aus verschiedenen Ländern, insgesamt wurden es im Laufe der Jahre 16 Patenkinder. Restlos überzeugt waren wir, als wir Projekte von Plan in Indien und Ecuador besuchten. Glaubten wir anfangs noch, unsere Unterstützung wäre nur ein Tropfen auf dem heißem Stein, haben wir vor Ort erlebt, wie wichtig dieser Tropfen für den Stein ist."
Margit Raab aus Freiburg, Patin seit 1991, Mitglied der Aktionsgruppe Freiburg
"Mich hat das Konzept von Plan von Anfang an überzeugt. Ebenso die Möglichkeit, die finanzielle Unterstützung mit persönlichem Engagement zu kombinieren. So übernahm ich nicht nur eine Patenschaft, sondern machte bald auch gemeinsam mit anderen Paten auf Flohmärkten für Plan Werbung. Plan war ja damals noch ziemlich unbekannt, so dass wir uns anfangs den Mund fusselig redeten. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Auch viele meiner Bekannten haben inzwischen eine Patenschaft übernommen - und ich bin immer noch mit voller Überzeugung und Begeisterung dabei."
Ria Sendlmaier aus München, Patin seit 1992 und Mitglied der Aktionsgruppe München
"Auf einer Reise quer durch Ägypten wurde ich auf das Elend in den Slums von Kairo aufmerksam. Zurück in Deutschland, entschloss ich mich, bei Plan die Patenschaft für einen Jungen in Kairo zu übernehmen. Als dieser dann volljährig wurde, entschied ich mich für ein weiteres Kind aus Ägypten, diesmal ein Mädchen. Seit einigen Jahren bin ich zusätzlich in der Aktionsgruppe München aktiv. Das gemeinsame Engagement dort macht mir sehr viel Spaß. Ich fühle mich Plan sehr verbunden und identifiziere mich voll mit der Philosophie von Plan."
Erika und Dr. Lothar Pintschovius aus Karlsruhe, Paten seit 1992. Frau Pintschovius ist Mitglied der Aktionsgruppe Karlsruhe
"Auf einer Reise durch Nepal hatten wir die Gelegenheit, verschiedene Plan-Projekte zu besichtigen: einen Sparverein, Schulen und Gesundheitsstationen. Es war für uns beide sehr überzeugend, die Arbeit von Plan mit eigenen Augen verfolgen zu können."
Andreas Grosspietsch aus Halle/Westfalen, Pate seit 1991
"Ich hatte damals über Plan gelesen und war sehr angetan, wie umfassend man bei Plan mit Informationen versorgt wird und wie gut man anhand des Weges eines einzelnen Menschen verfolgen kann, was mit dem Geld passiert. Durch unser erstes Patenkind, Roselore aus Haiti, hat unsere Unterstützung von Anfang an ein Gesicht bekommen. Mittlerweile ist Roselore erwachsen und wir sind Paten eines zwölfjährigen Jungen in Ecuador."
